Laura Cosler sichert den Sieg für Roetgens Handballerinnen

Von: kk
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Roetgen. Mit einem 23:20-Sieg im Derby bei Westwacht Weiden konnte die Frauenmannschaft des TV Roetgen sich im oberen Tabellendrittel der Verbandsliga behaupten. Wobei die Vorbereitung auf das Derby für die Roetgenerinnen keineswegs wunschgemäß verliefen.

Da ein B-Juniorinnenspiel in der Weidener Halle an der Parkstraße später angepfiffen wurde, war an vernünftige Aufwärmarbeit überhaupt nicht zu denken. „Jeder hat sich eine Ecke gesucht, in der er sich ein wenig bewegen konnte“, passten dem Roetgener Trainer, Bernd Marquardt, die Begleitumstände überhaupt nicht in den Kram. Entsprechend zerfahren begann das Spiel. Nach dem Ausgleich zum 3:3 formierte die Abwehr der Roetgenerinnen sich besser und sie zogen auf 7:4 davon.

Etwas hektischer wurde es nach einer Viertelstunde auf der Roetgener Bank. Torfrau Isabell Leblanc hatte sich verletzt und musste längere Zeit behandelt werden, sie wurde aber bis zum Seitenwechsel von Bärbel Matt adäquat ersetzt. Zur Halbzeit führten die Roetgenerinnen mit 13:9 schon etwas komfortabler. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit ging an die Weidenerinnen, die auf 12:13 verkürzen konnten und Mitte der zweiten Halbzeit sogar zum Ausgleich kamen (16:16). „In dieser Phase haben wir nicht um jeden Ball gekämpft“, vermisste Bernd Marquardt kurzzeitig die richtige Einstellung.

Zu der fand sein Team aber nach der viertelstündigen Auszeit wieder zurück und machte aus dem Ausgleich eine 19:16-Führung. Die Einheimischen machten es in der Endphase noch mal spannend.

Garant des Roetgener Sieges wurde Laura Cosler, die in der Schlussphase von der linken Außenbahn noch zweimal traf und damit den Sieg klar machte. „Das hat sie richtig gut gemacht“, lobte Bernd Marquardt die Nachwuchsspielerin. Trotz einer geschlossen guten Mannschaftsleitung verteilte der Trainer noch ein Extralob für seine Spielmacherin Elke Peters. „Sie hat wieder glänzend Regie geführt“.

Im Derby erzielten folgende Roetgener Spielerinnen die Tore: Sabine Schmal (6), Lisa und Laura Cosler (beide je 5), Yvonne Baltzer (4), Elke Peters, Eva Deutz und Angelina Rusche (alle je 1). Am Wochenende ist für die Roetgenerinnen wieder Zuschauen angesagt, sie hätten Termin gegen den SSV Marienheide gehabt, aber der zog seine Mannschaft zum Saisonbeginn zurück.

Niederlage bei A-Juniorinnen

Ganz schlimm kamen die A-Juniorinnen des TV Roetgen am vergangenen Spieltag in der Oberliga beim HV Erftstadt unter die Räder. „Wir haben im Moment nicht die Mannschaft, die auf diesem Niveau mitspielen kann“, wusste Trainer Bernd Marquardt schon vor dem Spiel, dass er Spielerinnen wie Anna Leblanc, Svenja Andres und Sarah Soumange, die bei der 23:42-Niederlage in Erftstadt fehlten, nicht ersetzen kann. Laura Cosler und Eva Deutz mussten vorher noch bei der Ersten aushelfen und kamen mit dem Trainer erst zum Spielbeginn in Erftstadt an.

Ruth und Udo Andres hatten die Mannschaft auf die Begegnung in Erftstadt gut vorbereitet. In der Startphase konnte die dezimierte Roetgener Mannschaft auch noch mithalten. Eine 9:6-Führung bauten die Gastgeber aber bis zur Pause auf 20:12 aus. In Halbzeit zwei nutzten die Einheimischen die Schwächen in der Abwehr der Rot-Gelben gnadenlos und trafen nach Belieben. „In dieser Verfassung verlieren wir auch gegen den SV Eilendorf“, warnt Bernd Marquardt, den bisher noch punktlosen Tabellenletzten, der sich am Samstag (Anwurf 16 Uhr) in der Halle an der Rosentalstraße vorstellt, zu unterschätzen.

Da Anna Leblanc und Svenja Andres wieder zur Verfügung stehen und man keine Spielerin für die Erste abstellen muss, ist aber die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Rot-Gelben am Samstag den zweiten Saisonsieg feiern können. In Erftstadt trafen für den TV Roetgen: Eva Deutz (9), Asa Walberg (4), Laura Cosler und Jana Laidanik (beide je 3), Klara Lautermann (2), Lea Andres und Inga Schüler (beide je 1).

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