Laues Lüftchen bei der Frühjahrsregatta auf dem Rursee

Von: ale
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Die Frühjahrsregatta des TuS Schmidt wurde bei sehr wenig Wind zu einer beschaulichen Angelegenheit. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Die Frühjahrsregatta des TuS Schmidt brachte am Pfingstwochenende sowohl für alte Hasen als auch für junge Segler so manche Überraschung und Herausforderung. Diesmal hatten alle damit zu kämpfen, dass einfach zu wenig Wind herrschte.

Am TuS-Steg im beschaulichen „Kühlchen“ erwarteten die Crews mit neun segelfertigen Booten zunächst am Samstag die Anweisungen der Regattaleitung, folgender Kurs wurde ausgegeben: Boje 9 bei Schwammenauel, dann die „Durchfahrt“ zwischen großer Insel und Kermeter, dann zu Boje 6 vor der Taucherbucht, zurück um Boje 7 hinter dem „Rieseberg“ und ins Ziel.

Das versprach eine sehr interessante Tour zu werden, die meisten legten einen Superstart hin. Nur Lucky Naas hatte einige Mühe, sein Boot im richtigen Moment zur Startboje zu manövrieren, er verlor über drei Minuten, was ihn keineswegs aus der Ruhe brachte. Eine Brise schob ihn prompt nah ans Feld heran.

Auf dem Steg beobachteten einige Segelfreunde mit dem Fernglas das Geschehen, lange dauerte es, bis das erste Segel vor dem gegenüberliegenden Kermeterufer wieder auftauchte, die „Durchfahrt“ war eher zum Parkplatz geworden, hier war es fast windstill. So kam es, dass die Segler für den ersten Lauf ca. zwei Stunden benötigten und sich nach dem Mittagessen auf einen wesentlich kürzeren Kurs einigten.

Tagessieger wurden Berthold und Gertrud Jung, die Geschick und gute Nerven bewiesen. Den zweiten Platz erreichte Otto Wergen mit seiner Tochter Monique; Lucky Naas kam auf Platz drei.

Als am Sonntag wieder totale Flaute herrschte, hatten die meisten Segler gar keine Lust auszupacken. Nur fünf Kapitäne setzten die Segel für den dritten Lauf, die anderen gönnten sich einen gemütlichen Pfingstsonntag und beließen es bei guten Ratschlägen. „Es war eigentlich mehr Roulette als Segeln“, meinte Gertrud Jung, die dem Organisationsteam angehört.

Offensichtlich hatte ihr Gatte am meisten Glück, er siegte wieder und machte damit den Regatta-Gesamtsieg perfekt. Otto Wergen und Monique Stollenwerk wurden Zweite, über den dritten Platz freuten sich Arno und Adele Schweitzer sowie Lucky Naas. Ende August wird bei der Herbstregatta die Vereinsmeisterschaft entschieden.

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