Lastwagen trifft Bus: Zwei Schwerverletzte auf der B258

Von: ag/pol
Letzte Aktualisierung:
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Durch den Aufprall gingen Scheiben des Busses zu Bruch. Foto: psm
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Durch den Aufprall gingen Scheiben des Busses zu Bruch. Foto: psm
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Durch den Aufprall gingen Scheiben des Busses zu Bruch. Foto: psm
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Durch den Aufprall gingen Scheiben des Busses zu Bruch. Foto: psm

Roetgen. Beim Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Linienbus sind am Montagmorgen auf der Bundesstraße 258 bei Roetgen sechs Businsassen verletzt worden; zwei von ihnen schwer. Die Fahrzeuge waren in Höhe von Marienbildchen im Gegenverkehr zusammengestoßen, dabei platzten mehrere Fensterscheiben des Busses.

Aus bislang nicht bekannter Ursache war der Fahrer eines in Richtung Roetgen fahrenden Kühllastwagens, ein 58-jähriger Mann aus Bergheim, kurz nach 10 Uhr mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten. Zeugen sagten später aus, der Lastwagen sei zuvor bereits mit den linken Reifen auf der Gegenspur gefahren. Der Fahrer des entgegenkommenden Linienbusses versuchte noch, auszuweichen. Dennoch traf der Lastwagen den Gelenkbus seitlich am Heck. Sein Außenspiegel zertrümmerte mehrere Scheiben des Busses.

„Der Busfahrer hatte durch sein beherztes Einschreiten Schlimmeres verhindern können“, sagte Polizeisprecher Paul Kemen. Sechs Fahrgäste wurden vor allem durch die Splitter der zerborstenen Scheiben verletzt. Ein 52-jähriger Mann aus Monschau und ein 15-jähriges Mädchen aus Simmerath mussten vom Notarzt versorgt werden, bevor sie ins Krankenhaus kamen. Eine 78-jährige Frau aus Aachen, eine 16-jährige Jugendliche aus Monschau und eine 17-jährige Jugendliche aus Simmerath wurden leicht verletzt.

Die Tachoscheibe des Lastwagens wurde sichergestellt. „Das Handy des Lkw-Fahrers schauten die Beamten sich an Ort und Stelle an um zu sehen, ob er eventuell telefoniert hat“, erklärte Polizeisprecher Kemen. „Dies war wohl nach ersten Erkenntnissen nicht der Fall.“

Bis kurz nach 12 Uhr war die B258 in Höhe der Unfallstelle nur einseitig befahrbar. Der Verkehr wurde zeitweise von der Polizei abgeleitet. Insgesamt waren vier Streifenwagen, fünf Löschfahrzeuge, zwei Notärzte und vier Rettungswagen an der Unfallstelle.

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