Lastwagen geht in Flammen auf

Von: ots/ale
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Frühlingsboten in Schutt und Asche: Beim Lkw-Brand vor einer Gärtnerei in Schmidt entstand hoher Sachschaden, Personen kamen glücklicherweise nicht zu Foto: A. Lauscher

Schmidt. Das war eine Aufregung in der Mittagspause: Ein Feuer zerstörte am Dienstagmittag einen Lastwagen mitsamt seiner Ladung in Schmidt. Der Fahrzeugbrand dürfte von einem Katalytofen auf der Ladefläche des Fahrzeuges ausgegangen sein, berichtete die Dürener Polizei am Mittwoch.

Der 49 Jahre alte Fahrer des Lasters aus Duisburg war gegen 13.45 Uhr vor einer Gärtnerei in der Straße „Im Wiesental“ vorgefahren, um dort Jungpflanzen anzuliefern. Zuvor hatte er nach eigenen Angaben bereits acht andere Kunden beliefert. Danach wollte er noch weitere vier Betriebe ansteuern.

Beim Aussteigen aus dem Führerhaus bemerkte der Mann direkt die Brandentwicklung im Laderaum, auch die Inhaberin der Gärtnerei sah sofort den dicken Rauch, der aus dem Laderaum aufstieg. Ein Zeuge, der aus seinem Haus ebenfalls auf den Brand aufmerksam geworden war, meldete dies sofort über den Notruf bei Feuerwehr und Polizei. Als der verblüffte Fahrer die Ladeklappe öffnete, schlugen ihm helle Flammen entgegen. Es entwickelte sich in kürzester Zeit große Hitze, die Glashülle der Straßenlampe, unter der der LKW geparkt war, zerbarst. Die kleinen Kunststoffpaletten, in denen die Pflänzchen in Torf gepflanzt waren, verbrannten zum größten Teil; die Plastikfolie schmolz.

Vier Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Nideggen eilten zum Einsatz, die Löschgruppen Schmidt, Berg, Abenden und Nideggen.

Beim Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung am Einsatzort brannte das Fahrzeug bereits in voller Ausdehnung. Der Feuerwehr gelang es dann, die Flammen schnell zu löschen und die Gefahr, die von einer Gasflasche ausging, zu beseitigen. Durch das Feuer wurde sowohl die Fahrgastzelle als auch der Kastenaufbau des Lkw stark beschädigt.

Der Geschädigte gab gegenüber den Polizeibeamten an, dass er mit Hilfe einer Gasflasche auf der Ladefläche einen Katalytofen betrieben hatte, um die transportierten Pflanzen vor der Kälte zu schützen.

Zum Glück kam keine Person zu Schaden.

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