Landesliga: SV Rott braucht dringend Punkte

Von: Kurt Kaiser
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Rott. „Ich hoffe, dass jetzt jeder gemerkt hat, dass wir nach dieser Niederlage im Abstiegskampf hängen und wir jetzt noch enger zusammenrücken müssen“. Mit diesen Worten hat Faton Popova seinen Jungs unter der Woche deutlich gemacht, dass es nach der Niederlage gegen die Sportfreunde Düren für den SV Rott fünf vor zwölf ist und nun dringend Punkte her müssen.

Gründe für die 0:3-Niederlage gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten stehen auf der Mängelliste des Trainers etliche. Die in der zweiten Saisonhälfte schwache Chancenauswertung und das teilweise fahrlässige Defensivverhalten gehören dazu, aber an erster Stelle auf der Liste stehen für den Coach die personellen Probleme. „Weil wir verletzungsbedingt dauernd die Mannschaft umbauen müssen, fehlt uns eine eingespielte Achse.“

Sicherlich verläuft der zweite Saisonabschnitt, mit nur einem Sieg aber sechs Niederlagen, nicht nach dem Gusto des Trainers, aber noch muss rund um den Tiergarten nicht der Notstand ausgerufen werden. Noch ist der SV Rott sechs Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt, allerdings können die direkten Mitkonkurrenten, Schwarz-Weiß Nierfeld und Germania Teveren, in den Nachholspielen noch Boden gut machen.

Die Begegnung am aktuellen Spieltag beim Tabellennachbarn Hertha Walheim steht unter der Überschrift „Treffen der Enttäuschten“, denn auch die Walheimer kassierten am vergangenen Spieltag eine 0:3-Niederlage im Derby beim VfL Vichttal. Wobei die Walheimer einen Zähler mehr auf dem Konto haben und auch noch zwei Spiele mehr absolvieren können als der SV Rott.

Faton Popova hat die Walheimer beobachtet und schätzt bei ihnen das schnelle Umschaltspiel über das gut besetzte Mittelfeld mit Heinz Putzier und Jan van Ameln. In der Hinrunde lieferten die Rotter eine überragende erste Halbzeit gegen die Walheimer ab, in der sie einen komfortablen 3:0-Vorsprung herausschossen. Halbzeit zwei verlief nicht mehr so gut und am Ende musste man froh sein, dass auf dem Spielberichtsbogen ein 3:2-Erfolg stand. Ein ähnlich erfreuliches Ergebnis wünscht Faton Popova sich auch im Rückspiel. „Verlieren dürfen wir auf keinen Fall. In Walheim zu gewinnen wäre natürlich schön“, sagt der Trainer.

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