Landesliga: Spiel gegen Tabellenletzten Mariadorf wird kein Selbstläufer

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Eicherscheid. Die Freude über den Punktgewinn in Erftstadt-Lechenich und dem hervorragenden vierten Tabellenplatz in der Landesliga hielt sich bei Aufsteiger Germania Eicherscheid nach dem vergangenen Spieltag in Grenzen.

Trainerteam und Mannschaft waren nach dem Spiel in Gedanken bei ihrem schwer verletzten Abwehrspieler Lukas Kraß, der noch während dem Spiel nach seinen schlimmen Verletzungen am vorderen Kreuzband, der Patellasehne und am Meniskus ins Krankenhaus nach Liblar eingeliefert werden musste.

„Wenn man so eine schlimme Verletzung mitbekommt, dann rückt das Ergebnis in den Hintergrund, denn am allerwichtigsten ist die Gesundheit der Jungs, die am nächsten Tag arbeiten gehen müssen“, hatte die Verletzung auch Trainer Bernhard Schmitz mitgenommen. Seiner Mannschaft zollte er nach dem Spiel allerhöchsten Respekt, denn sie hatte in der Unterzahl noch den Rückstand egalisiert.

„Es war ein schlechtes Spiel ohne jegliche Höhepunkte und wahrscheinlich war es auch unser schwächster Auftritt in dieser Saison, aber die Mannschaft hat sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage gestemmt“. Primäre Aufgabe des Coachs war es, in den Trainingseinheiten unter der Woche die Mannschaft wieder aufzurichten und ihr klar zu machen, dass sie den Ausfall ihres Abwehrstrategen über eine noch stärkere Kollektivleistung kompensieren kann.

Vom Tabellenbild her wartet am aktuellen Spieltag gegen Alemannia Mariadorf die leichteste Aufgabe auf die Blau-Weißen, denn sie spielen als Tabellenvierter gegen den Tabellenletzten. „Jeder erwartet von uns einen Sieg, aber so einfach wird das nicht, dieses Spiel wird kein Selbstläufer“, warnt Bernhard Schmitz davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Landalemannia konnte in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag den Abstieg vermeiden.

Mit dem Thema Abstieg wollte man sich in dieser Saison am Mariadorfer Südpark nicht mehr beschäftigen und gab als Saisonziel einen einstelligen Tabellenplatz aus, davon ist man aktuell aber weit entfernt. Nach dem es in den ersten fünf Spielen, in denen die Mannschaft aus dem Alsdorfer Stadtteil kein Tor erzielte, teilweise deutliche Niederlagen gab, konnte man sich bei der 2:4-Heimniederlage gegen den SV Eilendorf zumindest über die ersten Tore freuen.

In der Nachholpartie, am Donnerstagabend beim ebenfalls abstiegsbedrohten Vorjahresaufsteiger Viktoria Glesch-Paffendorf, mussten die Mariadorfer einen weiteren Tiefschlag hinnehmen. Zehn Minuten vor Spielende führten sie noch 4:2, beim Abpfiff hieß es aber 5:4 für das Team aus dem Bergheimer Stadtteil. Nach den Erfolgen gegen die U21 von Alemannia Aachen und gegen Alemannia Straß würde ein Sieg gegen die Landalemannia aus Mariadorf die gute Alemannenserie der Eicherscheider komplettieren.

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