Landesliga: Mannschaft der Stunde fordert die Germania

Von: Kurt Kaiser
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Rückblick: Bei diesem Kopfballduell wird der Kleinste zum Größten. Steven Mensger steigt am höchsten und setzt sich gegen den Breiniger Angreifer durch. Tobias Berzborn braucht nicht mehr entscheidend einzugreifen. Foto: Kurt Kaiser

Eicherscheid. Sechs Spieltage war Aufsteiger Germania Eicherscheid ungeschlagen, auswärts hatten die Blau-Weißen bis zum vergangenen Spieltag noch kein Spiel verloren. Am vergangenen Spieltag endete durch die 0:1-Niederlage beim Tabellendritten, SV Breinig, die imponierende Serie des Liganeulings.

Nach einer ausgeglichenen, aber chancenarmen ersten Halbzeit gab es noch keine Indizien, die für einen Sieg der Breiniger sprachen. Erst in der zweiten Halbzeit kamen sie etwas besser ins Spiel und nutzten zum Leidwesen von Germania-Trainer Bernhard Schmitz eine Unachtsamkeit in der Eicherscheider Defensive.

„In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaften neutralisiert. In der zweiten Halbzeit haben wir uns einen Fehler erlaubt, den die Breiniger zum Sieg nutzen“, so Schmitz. Der Germania-Coach ist aber zuversichtlich, dass sein Team die knappe Niederlage wegsteckt: „Davon lassen wir uns nicht umwerfen. Wir wissen, dass es ein weiter Weg zum Klassenerhalt ist, aber wir können auch mit einer Niederlage umgehen.“

Der aktuelle Gegner FC Düren-Niederau startete ganz bescheiden in die Saison. Nach einer beinah schon sensationellen 1:5-Niederlage bei Aufsteiger Alemannia Straß und zwei weiteren Niederlagen gegen Alemannia Aachen II (1:3) und Germania Erftstadt Lechenich (0:1) zierte die Gruppe aus dem Dürener Süden das Tabellenende.

Am vierten Spieltag legten die Burgauer, nach einem 5:0-Erfolg gegen Alemannia Mariadorf, aber den Schalter in die andere Richtung um. Es folgten drei torlose Unentschieden bei Germania Teveren und beim SV Breinig und in der Heimpartie gegen den SC Brühl.

Auch Topfavorit VfL Vichttal ließ beim 2:2 Federn im Dürener Stadtteil. Nach vier Punkteteilungen in Folge schaltete der FCN mit einem 6:2-Sieg bei Viktoria Glesch Paffendorf und einem 3:2-Erfolg gegen den SV Eilendorf endgültig in den Erfolgsmodus.

In der Nachholbegegnung gegen Schwarz-Weiß Nierfeld, die Bernhard Schmitz am Mittwochabend beobachtete, landeten die Niederauer einen deutlichen 5:2-Erfolg und beeindruckten mit einer guten Leistung den Eicherscheider Trainer. Er muss sein Team auf einen extrem hochstehenden Gegner einstellen, der mit einem aggressiven Pressing das gegnerische Aufbauspiel nicht zur Entfaltung kommen lässt.

Von seinen Jungs fordert Schmitz, dass sie sich wieder ihrer Stärken besinnen und auch gegen die starken Niederauer, die seit acht Spieltagen ungeschlagen sind, mindestens einen Punkt anvisieren. „Die Landesliga ist in dieser Saison eine Hammerliga, da musst du schon jeden Spieltag mitpunkten, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten“, warnt der Germania-Coach.

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