Landesliga: Der SV Rott hat Blut geleckt

Von: Kurt Kaiser
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Onur Alagöz (SV Rott) am Ball gegen Richterich. Foto: K. Bauer

Rott. Aufatmen war bei den Anhängern des SV Rott und Trainer Jürgen Lipka am vergangenen Spieltag nach dem ersten Saisonsieg angesagt. Gegen den bis dato Tabellenzweiten der Landesliga, Rhenania Richterich, lieferten die Rotter Bubis beim 4:0-Sieg vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit eine lobenswerte Vorstellung ab.

„Ich bin froh, dass wir jetzt eine Hausnummer haben. Sicherlich muss man gegen diese Richtericher, die bei uns nicht mit ihrer stärksten personellen Besetzung angetreten sind, gewinnen“, wollte der Rotter Trainer den Sieg seiner neu formierten Gruppe nicht allzu hoch aufhängen, jedoch imponierte ihn schon der couragierte Auftritt in der zweiten Hälfte. „Da hat man gesehen, wozu die Mannschaft fähig ist, wenn sie befreit aufspielen kann“, erfreute Jürgen Lipka sich an gelungenen Kombinationen und einer beinah 100-prozentigen Abschlussquote.

Dass der Erfolg zwingend nötig war, zeigt ein Blick auf den Spielplan, der den Rot-Weißen an den beiden kommenden Spieltagen keine leichten Aufgaben beschert. „Da warten zwei richtige Standortbestimmungen auf uns gegen Mannschaften, die am Ende der Saison ganz oben in der Tabelle stehen werden“, hat der Rotter Coach die kommenden Gegner, SV Breinig und SV Eilendorf, in seiner Favoritenliste ganz oben stehen.

Der aktuelle Gegner, SV Breinig, startete mit einem 3:0-Erfolg bei Westwacht Aachen in die Saison. Danach gab es zwei Punkteteilungen, die Trainer Michael Burlet weniger passten. Gegen Germania Burgwart und am vergangenen Spieltag bei Sportfreunde Düren mussten die Breiniger sich mit einem 1:1 begnügen.

Trotz des Stimmungstiefs an der Breiniger Schützheide weiß Jürgen Lipka, dass den Rot-Weißen nur die Außenseiterrolle zufällt, mit der er aber gut leben kann. „Wir fahren bestimmt nicht dahin, um uns da verhauen zu lassen. Wenn wir an die Leistung der zweiten Halbzeit des vergangenen Spieltages anknüpfen können, dann sind wir in der Lage auch da etwas zu holen“, traut der Coach seiner Mannschaft auch eine Überraschung an der Schützheide zu.

Auf der Verletztenliste der Rot-Weißen stehen noch Calvin Page und Avdo Iljazovic, jedoch ist Jürgen Lipka zuversichtlich, dass sein Physiotherapeut, Johannes Mangartz, die beiden Spieler bis Sonntag fit kriegt.

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