Lammersdorf - Lammersdorfer Jecken im Kamelleregen

Lammersdorfer Jecken im Kamelleregen

Von: ho
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Die Showtanzgruppe „Dancefire“ macht nicht nur auf der Bühne eine gute Figur: Auch beim Rosenmontagszug sorgten die jungen Frauen für Stimmung.
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Die Schlümpfe des TuS Lammersdorf waren unter dem Motto „Mehr blau als schlau“ im Rosenmontagszug unterwegs. Foto: K.-H. Hoffmann
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Willkommen im wilden Westen: Auf ihren niedlichen Pferden ritten diese Cowgirls im Rosenmontagszug durch Lammersdorf.
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Sie sorgte im Lammersdorfer Rosenmontagszug für ausgelassene Stimmung: Die Brösel-Gruppe ganz im kölschen Look.
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Warm verpackt lässt sich so mancher Sturm aushalten.

Lammersdorf. Auch im Eifeler Karneval gilt im Hinblick auf die Wetterlage offensichtlich: „Et hätt noch emmer joot jejange“. Dementsprechend startete trotz Sturmtief Ruzica der Rosenmontagszug im Dorf der Bessemsbenger, auch wenn ein frischer Wind wehte, zu dem sich aber freundliche Sonnenstrahlen gesellten.

Wenn auch weniger als im letzten Jahr, hatten sich die Jecken doch in beachtlicher Anzahl am Straßenrand zum stürmischen Karneval abfeiern eingefunden.

Sieben Prunk-, Prinzen- und Gardewagen, neun Fußgruppen und vier Musikkapellen hatten sich zunächst auf dem Junker-Parkplatz mit knapp 400 Zugteilnehmern eingefunden, um von hier aus durch den Ort zu ziehen. Traditionell dampfte vorneweg die schwarze Vennbahn-Lokomotive mit Oberheizer Kacmarek. An der ersten Hauptschlagader des Zochs, der Ecke Stüttgesgasse/Im Pohl, hatte es die übliche Zusammenballung kostümierter Jecken gegeben, die Wetterkapriolen und Kamelleregen über sich ergehen ließen. Hier wurden auch die Fußgruppen entsprechend gefeiert, egal ob sie vom TuS, den Pfadfindern oder von sonstigen dörflichen Initiativen kamen.

Eine ansehnliche Verstärkung hatte der Laimischter Zoch auch von den befreundeten Klev Botze aus Rollesbroich erhalten. Neben der eigenen Musik, dem spielfreudigen TPK, stellten die Klev Botze mit vier großen Wagen das Hauptkontingent des Zuges. Da die Lammersdorfer in diesem Jahr auf eine Tollität verzichten mussten, waren die Rollesbroicher Narrenherrscher beim Kamellewerfen natürlich besonders gefordert. Am Ende dann letztlich bei allen Zugteilnehmern und Zuschauern allgemeines Aufatmen und ab in das beheizte Festzelt auf dem Otto-Junker-Platz, wo wie üblich lange und ausgiebig abgefeiert wurde.

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