Lammersdorf gewinnt Derby gegen Roetgen II deutlich

Von: Kurt Kaiser
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Im Eifelderby stellten die Lammersdorfer die bessere Offensive und sorgten damit für genügend Beschäftigung der Roetgener Abwehr. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Aus Sicht der Eifelteams standen am vergangenen Spieltag das Eifelderby zwischen dem TuS Lammersdorf und dem FC Roetgen II und der Abstiegskampf des SV Kalterherberg im Blickpunkt.

Zu einer ganz klaren Angelegenheit wurde das Derby in Lammersdorf, dass die Gastgeber mit 4:1 für sich entschieden. „Ich bin schon etwas enttäuscht, denn wir haben von dem, was wir uns vorgenommen hatten, viel zu wenig umgesetzt“, so Roetgens Trainer Erich Bonkowski , der bei der Umsetzung der taktischen Aufgaben einige Mängel erkannte.

Bis Mitte der ersten Halbzeit hatten Kevin Grunwald und Günbey Maas-Albayrak eine beruhigende 2:0-Führung erzielt. Durch einen verwandelten Foulelfmeter konnte Jochen Schartmann zwar verkürzen, jedoch ließen die Lammersdorfer sich von dem Anschlusstreffer nicht einschüchtern. Leopold Schorr stellte den alten Trefferabstand wieder her. Sebastian Thönnessen macht in der Nachspielzeit den Endstand klar. Konditionstrainer Joe Theißen vertrat den in Urlaub weilenden Trainer Michael Vonderbank, und Co-Trainer Helmut Jansen und hatte am Ende allen Grund zufrieden zu sein: „Es war ein gutes und faires Derby, das wir verdient gewonnen haben.“

Vier Gegentore kassierte auch die Zweite des TV Konzen bei VfL 05 Aachen. Die Konzener zeigten sich in der ersten Halbzeit in der Abwehr indisponiert und kassierten in der 36. und 40. Minute den 0:2-Rückstand. Konzens Trainer Reimund Scheffen hatte in der Halbzeit die Order ausgegeben, direkt nach Wiederbeginn die gegnerische Defensive unter Druck zu setzen. Das klappte auch zehn Minuten, dann schlossen die Gastgeber einen Konter mit dem 3:0 ab und machten in der Schlussminute noch das 4:0. „Wir haben aktuell einige personelle Probleme, aber uns fehlt auch die Passqualität im Spiel nach vorne, da müssen wir in dieser Woche dran arbeiten“, verteilte der Coach am Ostermontag schon die Hausaufgaben für diese Woche.

Beim SV Kalterherberg wusste Trainer Heinz Peter Claßen ob nach der Nullnummer gegen den Tabellenvierten das Glas halb voll oder halb leer war. Die Kalterherberger hatten eine kämpferisch gute Leistung abgeliefert, aber beim torlosen Remis auch das Glück des Tüchtigen gehabt. „Eschweiler hatte einen Pfostenschuss und wir hätten uns auch nicht beschweren dürfen, wenn der Schiedsrichter denen einen Strafstoß gegeben hätte“, gab der SVK-Coach zu, dass der Schiedsrichter eher ein Freund der Kalterherberger war. Nach einer Gelb-Roten Karte musste die Mannschaft aus der Indestadt die letzte halbe Stunde in Unterzahl bestreiten, stellte aber auch mit einem Spieler weniger noch die bessere Mannschaft.

Die Begegnung des TuS Mützenich gegen den VfR Frost musste aufgrund der Witterungsbedingungen abgesagt werden und wurde kurzfristig für Donnerstag, 20. April, 19.30 Uhr neu angesetzt.

Kommende Spiele

Am Donnerstagabend geht es in der Aachener Liga mit der Begradigung der Tabelle weiter. Nachbarschaftshilfe für den abstiegsbedrohten SV Kalterherberg könnte die Zweite des FC Roetgen mit einem Sieg beim FV Eschweiler leisten. Ähnlich wie den Kalterherbergern steht auch der Gruppe vom Eschweiler Wetterschacht das Wasser bis zum Hals und sie braucht auch jeden Zähler zum Klassenerhalt. Um die goldene Ananas geht es beim TuS Lammersdorf in der Begegnung gegen Blau-Weiß Aachen. Bestes Eifelteam der Liga zu werden ist für die beiden Namenscousinen aus Lammersdorf und Mützenich noch ein relevantes aber wertloses Ziel.

In der Kreisliga B3 Düren verschlechterte sich die Situation für die Zweite der SG Vossenack/Hürtgen durch die deutliche 0:7-Niederlage gegen den Tabellenzweiten FC Golzheim. Nach dem 0:2-Rückstand sah es beim Seitenwechsel noch nicht nach einem so klaren Debakel aus. „Noch stehen wir über dem Strich, das soll auch so bleiben“, blickt Trainer Marc Gilles zuversichtlich in die letzten Meisterschaftswochen, in denen die Endspiele gegen die mitbedrohten Konkurrenten aus Gey und Stockheim warten. „Wenn wir diese beiden Spiele gewinnen, ist alles gut“.

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