Laimischter Narrenzug war groß in Fahrt

Von: ho
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Ganz in Rot und Weiß: Die Truppe des TuS Lammersdorf zeigte sich ganz schön sportlich und war aufs Bike umgestiegen. Foto: Karl-Heinz Hoffmann
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Bunt und lustig: Farbenfroh und phantasievoll begaben sich die Teilnehmer hinein in den Lammersdorfer Rosenmontagszug.
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Josef Baumann moderierte letztmalig das Lammersdorfer Zuggeschehen und brachte die Jecken in Stimmung.

Lammersdorf. Schon gut eine Stunde vor Zugbeginn sammelte sich auf dem Junkerparkplatz narrenmäßig alles was Rang und Namen hat, um von den Zugleitern Lutz Johnen und Josef Läufer für den Laimischter Zoch eingewiesen zu werden.

Von Vereinsseite wurden karnevalistisch-optimistisch 700 Zugteilnehmer gemeldet, deren Tross erneut die Jecken aus der Eifel in Scharen ins Dorf der Bessemsbenger zog.

Zehn Prunk-, Prinzen- und Gardewagen, fünf Fußgruppen und vier Musikkapellen rundeten dieses Rosenmontagszug-Event ab. Traditionell vorneweg dampfte die schwarze Vennbahn-Lokomotive, die von den Heizern Kaczmarek und Lüscher in Fahrt gebracht wurde. An der Hauptschlagader des Zuges, der Ecke Stüttgesgasse/Im Pohl, gab es die übliche Zusammenballung kostümierter und kamelle-sammelnder Jecken, die von Josef Baumann bereits vor Zugbeginn in Stimmung gebracht worden waren.

Narren in Massen fanden sich dann auch am Dorfplatz und der Kirchstraße ein, wo man bei besten Wetterverhältnissen nochmals die Zugkarawane in Augenschein nehmen konnte.

Stattliche Verstärkung hatte der Laimischter Zoch neben einem großen Wagen aus Schmidt auch von den befreundeten Klev Botze aus Rollesbroich erhalten. Nach dem Motto „Nicht kleckern, sondern klotzen“ hatte man im Rahmen der Nachbarschaftspflege nicht nur die „eigene“ Musik (TPK), sondern gleich vier große Wagen nebst dem Prinzenpaar Mahr und dem Kinderprinzenpaar mitgebracht.

Am Ende des Zugtrosses dann zunächst das Laimichter Kinderprinzenpaar (Prinz Leon und Prinzessin Anna), die das Narrenvolk entzückten. Die Krönung des Tages dann selbstverständlich am Schluss. Der Laimischter Prinz Sebastian I. in seiner ganzen närrischen Herrlichkeit, umgeben von seinen stets strahlenden Pagen, schmiss auf einer Welle der entgegen gebrachten Sympathie das Wurfmaterial gleich pfundweise unters Volk. Anschließend war dann Party-Zeit im Lammersdorfer Zelt, wo dichtgedrängt abgefeiert wurde.

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