Läufer aus der Nordeifel hängen Konkurrenz ab

Von: ame
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Rund 130 Athletinnen und Athle
Rund 130 Athletinnen und Athleten gingen bei herrlichen äußeren Bedingungen auf die 10-Kilometer-Volkslauf-Strecke des Simmerather Mailaufes. Foto: Alfred Mertens

Simmerath. Im Rahmen der 8. Auflage des von der Hansa Simmerath ausgerichteten Mailaufes entschied Lokalmatador Markus Werker vom TV Konzen den Volkslauf über eine Distanz von zehn Kilometern in einer Zeit von 34:44 Minuten zu seinen Gunsten.

Mit gehörigem Abstand folgte Volker Jansen (LG Mützenich), der die Strecke in 35:30 Minuten absolvierte, auf dem zweiten Platz.

Der von Cedric Vanaschen (LAC Eupen) aufgestellte Streckenrekord, der immer noch bei 33:25 min. liegt, konnte auch diesmal nicht annähernd erreicht werden. Der für den TSV Bayer 04 Leverkusen startende Siegfried Krischer, der eigentliche Favorit des Laufes und Vorjahressieger, lag bei Kilometer 4 in Führung. Probleme mit der rechten Wade zwangen den Athleten jedoch, den Lauf abzubrechen.

Rein in die Natur

„Raus aus dem Ort und rein in die Natur” hieß es für rund 130 Athletinnen und Athleten des Simmerather Volkslaufes. Vom Start auf dem Gelände des Kraremann-Tages des Simmerather Gewerbevereins vor der Sparkasse in der Hauptstraße führte die Strecke überwiegend über befestigte Straßen und Wege entlang des angrenzenden Naturschutzgebietes Paustenbacher Venn wieder zur Hauptstraße zurück. 80 Höhenmeter galt es auf der relativ flachen Strecke zu bewältigen. Der Simmerather Volkslauf ging auch diesmal in die jährliche Wertung des „Rur-Eifel-Volkslauf-Cups” ein. Über Geschenkgutscheine bestimmter gewerbetreibender Simmerather Geschäfte konnten sich die Athletinnen und Athleten, die die vorderen Plätze belegten, freuen.

Als schnellste Frau des 10-km-Volkslaufes belegte Nora Schmitz (TuS Schleiden/38:57 min.) einen starken 12. Platz im Gesamtklassement. Sie verbesserte damit den Streckenrekord von Astrid Schmitz (ebenfalls TuS Schleiden), der bei 39:05 min. lag, um acht Sekunden. Astrid Schmitz musste sich diesmal in 40:56 min. mit dem 22. Platz begnügen. Claudia Schwan (SV Germania Eicherscheid) sicherte sich in 45:19 min. den 42. Platz insgesamt und war damit beste Nordeifeler Athletin.

Andreas Mohren, Cheforganisator des 8. Simmerather Mailaufes, und sein Team vom Simmerather Lauftreff sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Mitglieder des Orientierungslaufes waren im Bereich des Zieleinlaufes postiert und werteten die gelaufenen Zeiten entsprechend aus.

„Leichtathleten helfen behinderten Menschen” - die bekannte Sammelbüchse von Peter Borsdorff (TV Düren) machte auch wieder in Simmerath Station. Auf der Festbühne konnte Borsdorff nachmittags der Familie der 16-jährigen Roetgenerin Deborah Maaßen einen entsprechenden Scheck zum Kauf einer behindertengerechten Ausstattung überreichen (wir berichteten).

Pünktlich um 12 Uhr gab Karl-Heinz Plum (TV Roetgen), der Volkslaufwart des Leichtathletik-Verbandes des Kreises Aachen, den Startschuss zum 4-Kilometer-Jedermannlauf, an dem insgesamt 21 Athletinnen und Athleten teilnahmen. Auch dieser Lauf fand Berücksichtigung für die Jugendwertung des „Rur-Eifel-Volkslauf-Cups”.

Es siegte Fabrice Visé (LAC Eupen/15:41 min.) vor Marco Hörnchen (LC Euskirchen/16:10 min.) und Dan Michaeli (AC Eifel St. Vith/17:22 min.). Benno Schedler (4. Platz/18:23 min.), Britta Schedler (5. Platz/19:02 min.), Alina Nießen (7. Platz/21:14 min.), Solvej Lorenzen (8. Platz/21:15 min.), Kathrin Leister (10. Platz/21:41 min.) und Celina Schalloer (11. Platz/21:49 min.) vertraten die Farben der Hansa Simmerath würdig.

Der Streckenrekord von Jörg Sittig (Brander SV - 14:36 min.) war nicht in Gefahr.

Kinder- und Schülerläufe

Für viel Stimmung sorgten natürlich auch diesmal die Kinder- und Schülerläufe. Besonders die Bambini sorgten für großes Entzücken der lautstark anfeuernden Großen am Rande, die weitaus aufgeregter schienen als die kleinen Sportler. Zum Beispiel in der Altersklasse M3 (!), wo Mattis von Appen und Henri Jagdfeld, beide für die Hansa startend, sich nach 300 Metern ein packendes Finish lieferten. Oder bei den Mädels, wo Lilli Jagdfeld und Lina Bongard die Besten der Jüngsten waren.

Die Langstreckenläufer von morgen sah man dann bei den Schülerläufen über 600 und 1100 Meter, wo schon richtige Lauftalente zu erkennen sind.
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