L160: „Licht am Ende des Tunnels war Gegenverkehr”

Von: Mü
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Schlagloch an Schlagloch, Riss an Riss, zieht sich die Landstraße durch ganz Rollesbroich. Unverständlich finden es (von links) Ortsvorsteher Marc Topp, Gregor Harzheim und Uwe Zink, dass der dringend notwendige Ausbau nun aus der Prioritätenliste verschwunden ist. Foto: D. Münker

Rollesbroich. Seine Enttäuschung konnte Marc Topp, Ortsvorsteher von Rollesbroich, nicht verbergen, als er sich mit Uwe Zink, Kandidat der SPD für die Aufgaben des Städteregionsrates, und dem SPD-Bürgermeister-Kandidaten Gregor Harzheim in Rollesbroich an der Landstraße 160 traf.

Mit dem so dringend notwendigen Ausbau der Landstraße wird es wohl auch dieses Jahr nichts werden. Bislang konnte man davon ausgehen, dass der Ausbau in der Prioritätenliste des Landesstraßenbaus für dieses Jahr festgeschrieben ist. Doch das Licht am Ende des Tunnels, so formulierte es Marc Topp, stellte sich nun als Gegenverkehr heraus.

Aus dem Bezirksplanungsrat war nämlich zu hören, dass der Ausbau in Rollesbroich wieder aus der Prioritätenliste verschwunden ist: „Das finden wir komisch”, verlieh Marc Topp seinem Unverständnis Ausdruck.

Dabei hatte man sich auf der sicheren Seite gesehen, nachdem die CDU auch ihren Landtagsabgeordneten Axel Wirtz eingeschaltet hatte. Im Zusammenwirken der beiden Landtagsabgeordneten Axel Wirtz CDU) und Karl Schultheiß (SPD) sah man die beste Garantie, dass die Landstraße durch den Ort endlich wieder in einen verkehrsgerechten Zustand versetzt werde.

Zustände unhaltbar

Denn dass die Zustände unhaltbar sind, davon überzeuget sich nun auch Uwe Zink. Durchaus nachvollziehbar sei, so gestand er Marc Topp zu, dass trotz der Ausbesserungsarbeiten des Landesstraßenbaubetriebs Split und Steine aus den Schlaglöchern bis zu den Fenstern der Häuser am Straßenrand geschleudert werden, von der Lärmbelästigung einmal abgesehen, die Schwerlastverkehr auf einer mit Schlaglöchern übersäten Straße mit sich bringt. Und durchaus einsichtig ist, dass angesichts der Aderrisse in der Fahrbahn es in einem Jahr mit Abfräsen nicht getan ist, dann muss ausgekoffert werden.

Nun bleibt den Rollesbroichern nur die Hoffnung, dass die gemeinsamen Bemühungen von CDU und SPD und ihrer Landtagsabgeordneten, die Landstraße doch noch in diesem Jahr wieder auf den alten Platz in der Prioritätenliste zurückbringen, trotz oder wegen der Wahlkampfzeiten. Und wer den Erfolg dann schließlich für sich reklamiert, kann den Rollesbroichern gleich sein, Hauptsache die Landstraße erhält eine neue Fahrbahn.
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