Kunstvolle Objekte vom Hühner- bis zum Straußenei

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Monschau. Im Foyer der Sparkasse in Monschau stellt Marianne Förster aus Rohren ihre ausschließlich selbst gearbeiteten kunsthandwerklichen Ostereier aus und stimmt so auf das bevorstehende Osterfest ein.

Sie präsentiert echte Eier in allen Größen, vom Hühnerei bis zum Straußenei. Sie sind unter anderem mit Stickmedaillons in feinstem Kreuzstich, mit Applikationen aus getrockneten Blüten, mit goldfarbenen Papierbordüren, Glanzbildern, Spitzen und Litzen (sogenannte „Biedermeier-Eier“) sowie mit Wachs versehen.

Außerdem zeigt sie noch mit Nähseide umhäkelte Eier und aufgeschnittene Eier. Die „aufgeschnittenen“ Eier werden mit dem Dremel oder der Flex aufgesägt und zum Beispiel als Puppenbett, als Krippe oder als Brautgabe gearbeitet.

Viele der aufgeschnittenen Eier sind mit Klosterarbeiten gefüllt. Klosterarbeit ist eine uralte Technik, die überwiegend im Alpenraum beheimatet ist. Aus versilbertem und vergoldetem Bouillon, Perldraht, Quetschdraht, Cordonett, Lahn usw. in unterschiedlichsten Stärken und Ausformungen, Wachsperlen und Swarowskiperlen werden kunstvolle Blüten gearbeitet und zu Sträußchen, Kränzen, einem Fries usw. zusammengesetzt und mit Devotionalien in die Eier montiert. Marianne Förster hat diese Technik während ihres Urlaubs in Südtirol erlernt.

Die ersten Eier mit Blütenapplikationen gestaltete sie bei der „Blütenbildnerin“ Christiane Schlüssel im Erzgebirge. Zahlreiche andere Attribute rund um Ostern und das Ei ergänzen das Ganze.

Vervollständigt wird die Ausstellung durch einige österliche Zentangles, ein Hobby, mit dem Marianne Förster sich schon seit 2014 beschäftigt. Ein Zentangle ist eine Zeichnung mit wiederholenden Mustern. Mit Zentangles und Gedichten hat Marianne Förster im letzten Jahr sogar ein Buch im Eigenverlag herausgegeben.

Sie hat im Jahr 2012 ihr österliches Kunsthandwerk in der Stadtbibliothek in Aachen gezeigt und freut sich nun sehr, dass die Sparkasse in Monschau es ihr ermöglicht, die Ausstellung auch einmal in den heimatlichen Gefilden präsentieren zu können.

Die Ausstellung ist vom 29. Februar bis 4. April im Foyer der Sparkasse in Monschau an der Laufenstraße zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind montags und donnerstags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 16.15 Uhr.

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