Kunstvolle Karnevalsorden locken in die Stadtbücherei

Von: se
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Micha Kreitz (links), Rainer Mertens (2.v.l.) sowie Beatrix Reichardt (3.v.l.), Margareta Ritter(2.v.r.) und Achim Scheidt (rechts) sind begeistert von den Karnevalsorden des Künstlers Erich Charlier. Foto: Sonja Essers

Monschau. Mit ganz viel Liebe und einem besonderen Blick für das kleinste Detail wurden diese Ausstellungsstücke gestaltet: die Karnevalsorden des Künstlers Erich Charlier aus Hammer. Seit Donnerstag sind in den Räumen der Monschauer Stadtbibliothek 64 Orden zu sehen.

Die Auswahl ist nicht nur vielfältig. Große und kleine Exemplare können dort genauso bewundert werden wie bunte und eher schlicht gehaltene Stücke. „Jeder Orden erzählt seine eigene Geschichte“, ist sich Beatrix Reichardt, Leiterin der Monschauer Bücherei, sicher.

Beeindruckt von Vielfalt und Ausarbeitung zeigten sich auch Micha Kreitz (Vorsitzender des Fördervereins der Bücherei), Achim Scheidt (Geschäftsstellenleiter der Monschauer Sparkasse, in der die Bücherei untergebracht ist) und Rainer Mertens (Geschäftsführer des Fördervereins der Bücherei) sowie Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter. „Das, was Erich Charlier bewirkt hat, wollen wir auch bewahren“, meint Ritter.

Auch Kirchenfenster entworfen

Charlier, der Ende des vergangenen Jahres gestorben ist, war nicht nur Pädagoge und Rektor der Grundschule Konzen, sondern auch als Künstler weit über die Grenzen der Nordeifel hinaus bekannt. Besonders einprägsam sind seine Entwürfe für Kirchenfenster.

Bereits im Jahr 2014 konnten die Nordeifeler eine Ausstellung mit Werken Charliers in den Räumen der Monschauer Stadtbücherei bewundern. Über 300 Gäste waren dieser Einladung damals gefolgt. Nun hoffen die Verantwortlichen, dass die neue Ausstellung auch zahlreiche Besucher anlockt.

Auf den schon traditionellen Prinzenempfang aller Nordeifeler Majestäten in der Stadtbücherei, der am Freitag, 29. Januar, stattfindet, freut sich Beatrix Reichardt schon besonders. Sie meint: „Für die Karnevalisten ist diese Ausstellung bestimmt auch sehr interessant.“

Noch bis Freitag, 19. Februar, haben Interessierte die Möglichkeit sich Erich Charliers besondere Stücke einmal genauer anzuschauen. Und wer weiß: Vielleicht finden die Verantwortlichen in dieser Zeit noch Hintergrundgeschichten heraus, die sie bisher noch nicht kannten.

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