Heimbach - Kunstakademie Heimbach: Experimentelle Videos und Stahlskulpturen

Kunstakademie Heimbach: Experimentelle Videos und Stahlskulpturen

Von: bwp
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Musikalisch begleitet von Ramo
Musikalisch begleitet von Ramona und Amy Peters aus Nideggen eröffnete Professor Frank Günter Zehnder die 10. Werkschau der Internationalen Kunstakademie in Heimbach. Foto: Weiler-Pranter

Heimbach. Bunt, nachdenklich, witzig und provokant - in allen Spielarten der bildenden Kunst präsentiert sich die 10. Werkschau der Internationalen Kunstakademie Heimbach. Auf gleich zwei Etagen werden diesmal die zahlreichen Exponate ausgestellt.

„Und dabei sind die hier gezeigten Werke nur etwa ein Viertel von dem, was in unseren Ateliers im vierten Quartal 2011 geschaffen wurde”, versicherte Akademiedirektor Professor Frank Günter Zehnder in seiner Eröffnungsrede. Für diese 10. Werkschau kamen selbst Exponate von Kursteilnehmern aus Dänemark und Österreich an ihren Entstehungsort Heimbach zurück.

Sich selbst Zeit gönnen

Wer durch die Ausstellung wandert, sollte sich genügend Zeit gönnen, denn es gibt viel zu entdecken. Die Titel der jeweils besuchten Seminare geben nur die grobe Aufgabenstellung vor: Die Ergebnisse sind so unterschiedlich wie die Kursteilnehmer selbst.

Zum Thema „Land schafft Kunst” entstanden unter Anleitung der niederländischen Künstlerin Catharina de Rijke völlig konträre Impressionen. Neben fantasievoll verträumten Landschaftsbildern hängt ein düster verlockendes Farb-Szenario - mehrfach mit grünem Stacheldraht umwickelt. „Die Geschmeidigkeit des Eisens” interpretierten auch die Schüler des Bildhauers Reinhard Puch auf extrem unterschiedliche Weise. Da finden sich kompakte Stahlskulpturen neben filigranen Blütenarmen, die wie rostige Korallen aus einem Stein herauswachsen.

Abgeschirmt in einer Nische laufen experimentelle Videos, die unter Anleitung von Kamerafrau Bernhardine Schippers zum Thema „Menschen und Mythen” realisiert wurden. In faszinierenden Filmsequenzen verwandeln sich unter anderem tonnenschwere Windrad-Flügel mit raffinierten Überblendungen, Spiegelungen und Schnitttechniken zu scheinbar schwerelosen Zugvögeln. Im oberen Stock des Burghofs zieht die bewegte Foto-Installation „Triptychon” die Blicke der Besucher auf sich. Die zwölf Teilnehmer von Martin Timms Workshop experimentierten mit Motiven, die sie zuvor bei ihren Exkursionen durch Heimbach aufgenommen hatten.

Zu besichtigen ist die Ausstellung in der Hengebachstraße bis einschließlich 22. April. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr. Am Wochenende: 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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