Monschau - Kunst- und Kulturverein Haus Troistorff: Kleiner Verein mit großen Projekten

Kunst- und Kulturverein Haus Troistorff: Kleiner Verein mit großen Projekten

Von: Vera Monterey
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Der Kunst-und Kulturverein, Mi
Mitglieder und Vorstand des Kunst- und Kulturverein freuen sich auf die kommenden Projekte in der Altstadt Monschau. Foto: V. Monterey

Monschau. „Viele Bausteine machen ein Haus”, meint Bürgermeisterin Margareta Ritter, selbst Mitglied im Kunst- und Kulturverein Haus Troistorff. Sie meint damit die „schönen Kunstprojekte, die vom Verein in Monschau inszeniert werden”.

Eben diese Kunstprojekte sowie die Neuwahlen des Vorstandes waren das Hauptthema der Mitgliederversammlung am vergangenen Dienstag im Haus Troistorff in Monschau.


Während einer feierlichen Stunde wurde im Beisein von 13 Mitgliedern, Vertretern der Stadt und der Monschau-Touristik der bestehende Vorstand erneut für die nächsten drei Jahre gewählt. Damit bleibt Dr. Hajo Peters Vorsitzender des Vereins, Herbert Mertens erster stellvertretender Vorsitzender, Hans-Werner Schmidt zweiter stellvertretender Vorsitzender und Mario Desombre Geschäftsführer. Peter Jakobs bleibt vorerst kommissarisch Schatzmeister, bis sich zur nächsten Mitgliederversammlung jemand gefunden hat, der dieses Amt in Zukunft übernehmen möchte. Auch bleiben als erweitertes Vorstandsmitglied Helmut Etschenberg und als Kassenprüfer Heinz Frenz im Amt.

Neben den Neuwahlen ergab die Berichterstattung und die Zusammenfassung der Aktivitäten, Mitgliederzahlen und Kassenstand ein positives Bild. Der kleine Verein zählt nunmehr 38 Mitglieder und kann zwei Neuzugänge verzeichnen, keine Abgänge.

Der Kassenstand ist laut Jakobs durchaus „solide”. Ergaben die Ausgaben (geleistete Arbeiten im Haus, Kunstprojekte, Ausrichtung der Hochzeitsmesse, Website, Parkgebühren und Sonstiges und Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuwendungen, Nutzungsentgelte, Seminare und Empfänge sowie bestellte Glasblätter) letztes Jahr noch ein Minus, sind in diesem Jahr die „Missstände ausgeglichen”. Und das nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit mit der Monschau-Touristik und der Ausrichtung der Hochzeitsmesse, die „sowohl von Besuchern als auch von den Betrieben sehr gut angenommen wird”, so Ivanka Lauscher, Mitarbeiterin der Monschau-Touristik.

So ergab auch der Kassenbericht „keinerlei Beanstandungen”.

Rückblickend ist der Verein sehr zufrieden mit den vergangenen Aktivitäten, unter anderem mit dem „erfolgreich abgeschlossenen Kunstprojekt „Rurbrücke”, zur Erleuchtung der Stadt”, welches als feste Installation der Altstadt erhalten bleiben soll.

Es habe „den Punkt getroffen, wissbegierig zu werden”, so Peters, indem man hineinsehe, lese und mehr wissen wolle über die alte Tuchmacherstadt und daraufhin dieses in der Stadt praktiziere, eben die Altstadt mit allen Sehenswürdigkeiten und seinen alten Geschichten zu erkunden.

Die nächste Aktion wird wieder der Adventskalender am Haus Troistorff sein. Am Samstag, 26. November, pünktlich um 18 Uhr wird er wieder, mit sanfter Musik unterlegt, am Haus Troistorff erstrahlen, ein kaum mehr wegzudenkendes Event in der Altstadt während der Vorweihnachtszeit.

Die Hochzeitsmesse am 31. März und am 1. April wird nächstes Jahr in zwei Häusern stattfinden.

Neben Flyern, Plakaten, Aufklebern und Bannern soll eine umfangreiche Broschüre mit großem Textanteil und Anzeigenwerbung mit der Gültigkeit von zwei Jahren herausgegeben werden.

Und für weitere „Ideen und Vorschläge” habe man stets ein offenes Ohr, so Lauscher und Bianca Lanio, Leiterin der Monschau-Touristik. Das Highlight bleibt die Besichtigung des Trauzimmers, dessen Anmeldungen in der Vergangenheit „deutlich zugenommen” haben.


Zu den künstlerischen Projekten gehört die Vervollständigung des Hochzeitsbaumes mit einer Bank und einem Brautpaar aus Bronze des Künstlers Claus Lindner aus Prenzlau, sowie das Großprojekt „Beleuchtung der Stadt”, welches der Verein nach und nach umsetzen möchte.

„Kunst ist die schönste Möglichkeit der Kommunikation”, meint Peters und freut sich über die Wiederwahl.
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