Künstler-Kolonie Eifel: 14 Künstler regen zum Nachdenken an

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Gemünd. Inzwischen zur Tradition geworden sind die jährlichen Ausstellungen der Künstlergruppe KKE (Künstler-Kolonie Eifel). Auch in diesem Jahr zeigen wieder 14 Künstlerinnen und Künstler im Kurhaus in Gemünd moderne Malerei, einschließlich verschiedener Collage-Arbeiten, Fotografie sowie Textilkunst.

Des Weiteren sind eine Glaskünstlerin, ein Holzschnitzer und eine Keramikerin mit Raku-Technik anwesend. Mit dieser Präsentation bringen die Künstler den Besuchern die Vielfältigkeit ihres Schaffens nahe.

Monika Dresen, Ahrweiler: Als freischaffende Künstlerin arbeitet sie mit Öl, Aquarell, Pastell, Kohle und Kreide. In den letzten Jahren ist das Malen mit Eifelerde Schwerpunkt ihre Schaffens geworden.

Sylvia Göldel, Köln: Ihre Vorliebe gehört der Schwarz-Weiß-Fotografie. Die Welt ist wie sie ist – und kein Computerprogramm darf sie verfremden.

Irene Hugo, Hellenthal-Rescheid: In ihren Acrylwerken verarbeitet sie Eindrücke und natürliche Materialien, die sie auf ihren Eifelwanderungen findet.

Irene Johnen, Simmerath: In ihren Collagen stellt sie überraschende Beziehungen von mehreren, teilweise wesensfremden Elementen her und schafft unerwartete Gegenüberstellungen. Sie kombiniert diese Technik der Collage mit ihrer Malerei. Nur einzelne Teile sind eingefügt, die sich harmonisch mit den gemalten Flächen verbinden.

Gudrun Jugold, Blankenheim: Ihre Intention: zum bewussten Hinschauen anregen, den Blick öffnen für die Schönheit und Sensibilität von Flora und Fauna. Das Farbspiel mit Licht und Schatten lassen die meist detailgenauen Bilder dreidimensional erscheinen.

Ute Kühr, Mechernich-Weyer: Die Vielseitigkeit ihrer Textilkunst entsteht aus der Kombination traditioneller, moderner und dreidimensionaler Techniken und durch die Verwendung von unterschiedlichsten Materialien.

Brigitte Ley, Jünkerath: Mit ihren bezaubernden Formgebilden veranschaulicht die Glaskünstlerin das Spektakuläre des Unscheinbaren. Sie verwendet dazu hochwertige Gläser aus amerikanischen Glashütten, sowie Achate und Bernstein.

Christa Mühlens-Seidl, Grevenbroich: In ihrem Atelier entstehen gegenständliche wie abstrakte Werke unter Einsatz verschiedener Techniken. In ihren Collagen verwendet sie alle ihr zur Verfügung stehenden Materialien.

Hannelore Nowak, Holzweiler-Grafschaft: Die Natur ist die Inspiration der Künstlerin. Aber anstatt sie nur abzubilden, interpretiert sie das Gesehene und setzt die Vielfalt der Natur in farbintensive Bilder um.

Karlheinz Potocki, Schleiden: Seit 2010 beschäftigt sich der Künstler mit Holzschnitzerei und arbeitet bevorzugt mit Eichen-, Linden und Pflaumenholz. Seine Werke sind teils in der abstrakten Kunst angelegt und dann auch wieder figürlich, naturalistisch.

Helene Ragnasdottir, Reykjavik/Island: Eine Künstlerin von der Kunstfachschule Reykjavik gestaltet in Fotografie und Malerei. Sie abstrahiert die nordische Landschaft farb- und formgewaltig und erhielt 2005 den Förderpreis der Kunstschule Reykjavik.

Elvi Steinemann, Gemünd: Ihre Werke sind ein Farbrausch. Mal abstrakt mal realistisch werden Leinwände, Holz oder Steine bemalt. Mit ihrer Punkttechnik verleiht sie ihren Werken ein dreidimensionales Erscheinungsbild. Gleichzeitig ist es ihr Markenzeichen.

Waltraud Stuhrmann, Kronenburg: Viele Jahre war die Aquarellmalerei ihr Medium. Doch dann entdeckte sie die experimentelle Acrylmalerei als weiteres Feld. Das Experimentieren mit verschiedensten Materialien lässt noch viel Raum für spannende Möglichkeiten.

Karin Winter, Frechen: Vor 23 Jahren begann sie mit der Töpferei. Ein Seminar bei dem berühmten Keramiker Gustav Weiß, Berlin, legte den Grundstein für ihre Raku-Technik. Seit 1987 hat sie die künstlerische Anerkennung der FH Köln. Sie hat zahlreiche Ausstellungen bestritten und betreibt eine eigene Werkstatt.

Jeder Künstler versucht mit seinen Werken die Stimmung der Menschen – Spannungen, Veränderungen, Umweltprobleme und anderes mehr – einzufangen und so den Betrachter zum Nachdenken anzuregen. Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit mit einer großen Anzahl an Kunstausstellungen ist es eine große Herausforderung, das Publikum zu begeistern. Kunst besitzt die wertvolle Gabe auch ohne viel Worte überall verstanden zu werden.

Die diesjährige Ausstellungseröffnung am Freitag, 9. Juni, um 19 Uhr wird musikalisch begleitet von dem Vollblutmusiker Lothar Meunier, der das Publikum mit französischen Chansons begeistern wird. Die Öffnungszeiten des Kurhaus Gemünd, Kleiner Kursaal, sind Montag bis Samstag, 13 bis 17 Uhr und Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

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