Kritik an Abwasserbescheiden

Von: ag
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Unterschiedliche Abrechnungszeitpunkte für die Monschauer Wasseruhren erschweren laut Kritik die Lesbarkeit. Symbolfoto: dpa

Monschau. Als es jetzt in den Ausschüssen und im Rat der Stadt Monschau um die Abwassergebühren im Jahr 2016 ging, hat der CDU-Fraktionsvorsitzende, Micha Kreitz, die Lesbarkeit der Bescheide kritisiert. In der Sitzung der Verbandsversammlung des Wasserversorgungszweckverbandes Perlenbach kam das Thema jetzt erneut auf.

Der Kämmerer der Stadt Monschau, Franz-Karl Boden, hatte gefragt, ob es möglich sei, die Abrechnungszeitpunkte zu harmonisieren und so die Bescheide einfacher zu gestalten. Der kaufmännische Betriebsleiter des Wasserwerks, Frank Stollenwerk, erklärte, dass es kein Softwareproblem, sondern ein Ressourcenproblem sei.

Die Zählerstände müssten erfasst und oftmals per Hand eingegeben werden. Außerdem gebe es nach der Abrechnung viele Nachfragen der Kunden. „Dafür müssen wir viel Manpower vorhalten“, erklärte Stollenwerk. Daher sei eine Abrechnung von rund 18.500 Anschlüsse zu einem Zeitpunkt nur sehr schwer möglich.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Hermanns, der auch Vorsitzender der Verbandsversammlung ist, bezeichnete die Frage als berechtigt. Auch in Simmerath gebe es immer wieder Nachfragen zur Lesbarkeit der Bescheide. Es müsse ermittelt werden, wie hoch der Aufwand für eine Harmonisierung der Abrechnungszeiträume sei, sagte Hermanns. Für die Bürger und die Verwaltung wäre das einfacher.

Stollenwerk konnte die Kritik nachvollziehen und sicherte zu, die Bemühungen nach Möglichkeit zu forcieren. Das würde ständig geprüft. „Eine Zusage ist aber heute nicht möglich“, sagte Stollenwerk. Eine Erleichterung wäre es schon, wenn die Kunden die Möglichkeit nutzen würden, ihre Zählerstände digital zu übertragen. So könne schon mal das Abtippen gespart werden. Karl-Heinz Hermanns kündigte eine intensive Prüfung und eine Rückmeldung in der nächsten Sitzung an.

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