Strauch - Kriminal-Komödie: „Ätsch, jetzt gründen wir ne Bank“

Kriminal-Komödie: „Ätsch, jetzt gründen wir ne Bank“

Von: breu
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Es brummt in der Bank: Den Darstellern des St.-Josef-Vereins Strauch ist wieder eine erfolgreiche Aufführung gelungen. Foto: K. Breuer

Strauch. Der St.-Josef-Verein Strauch wurde vor 125 Jahren als Jungmännerverein gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, das kirchliche und gesellschaftliche Leben im Dorf zu bereichern.

Das alljährliche winterliche Theaterspiel ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in der Gemeinde – und auch in diesem Jahr haben die Aktiven sich Anfang September wieder getroffen, um ein passendes Stück auszusuchen und mit den Vorbereitungen begonnen. Mit der Kriminal Komödie „Ätsch, jetzt gründen wir ne Bank“ landete die Gruppe mal wieder einen Volltreffer.

Das Pfarrheim war am Samstag und Sonntag ausverkauft, und auch für die beiden Aufführungen am nächsten Wochenende sind nur noch wenige Restkarten zu haben. Die Theatergruppe setzt sich in diesem Jahr aus „alten Hasen“ und neuen Talenten zusammen. Das Engagement der erfahrenen Darsteller schweißt die Truppe zusammen, und so konnte man wieder eine humorvolle Darbietung auf die Straucher Bretter bringen.

Die beiden Bankräuber Adi und Kurt (Martin Greuel und Jürgen Breuer) stürmen eine Bankfiliale, diese ist allerdings schon seit Jahren nicht mehr in Betrieb. Adis Ehefrau Andrea (Simone Werker-Schwartz) und die überraschend auftauchende Kundin Frau Griese kommen auf die Idee, die Filiale wieder zu eröffnen.

Oma Griese, eine Rolle, die Katja Semleit auf den Leib geschrieben ist, hat ein noch geheimes Anliegen. Zu den selbst ernannten Bankern gesellt sich noch die arbeitslose Bankkauffrau und Beamtentochter Sophie (Tanja Balzer).

Karin Mücke, leicht erkennbar als Blumenhändlerin, benötigt dringend einen Kredit, der ihr nach einigem hin und her von Oma Grieses erster Spareinlage gewährt wird. Ebenfalls erfreut über die Wiederaufnahme der Bankgeschäfte in der kleinen Bank ist der reiche Richard von Böckle (Eugen Strauch), da er hier sein Geld ohne formellen Papierkram anlegen kann. Die Bank erlebt dank Böckles einflussreichen Freunden und Oma Grieses Bauernschläue eine solchen Aufschwung, dass man nicht mehr weiß, wohin mit dem ganzen Geld. Es muss schon ein Stapler angeschafft werden

In regelmäßigen Abständen taucht Kommissar Wollmann (Peter Falter) mit seinem Assistenten (gekonnt dümmlich dargestellt von Klaus Breuer) in der Filiale auf, um den polizeibekannten Ganoven eine Straftat nachzuweisen. Was ihnen aber nicht gelingt. Ebenfalls regelmäßig versucht ein Kunde (Simon Braun) am Bankautomaten Geld mit seiner Karte abzuheben. Die Stimme im Automaten wird zunehmend persönlicher und das Publikum belohnt diese kleinen Einlagen mit reichlich Applaus.

Herr Krause (Daniel Breuer), Vorstandsmitglied der „HypoComScherz“-Bank interessiert sich ebenfalls für die erfolgreichen Aktivitäten der kleinen Geschäftsstelle. Er ahnt jedoch nicht, dass sowohl Oma Griese als auch Sophie und Herr von Böckle bereits schlechte Erfahrungen mit seiner Bank hatten. Nachdem man dann auch noch mit Hilfe des heimlichen Chefs, Karlchen dem Goldfisch, erfolgreich ins Investmentgeschäft und an der Börse agiert, beginnt Oma Grieses eigentlicher Plan.

Die HypoComScherz Bank, die die Aktienmehrheit erlangt hat, wird ihrerseits von Oma Griese aufgekauft. Aus den Amateurbankern werden Vorstandsmitglieder und ein Liebes-Happy-End zwischen Kurt und Karin rundet die Geschichte schließlich ab.

Christof Breuer dankt den Akteuren, nachdem sie sich dem Publikum unter wahren Applausstürmen gestellt haben, für die gelungene Aufführung.

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