Kreuz und Kerzen stehen im Blickpunkt

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Beim Taizégebet wird der Kirchenraum wird mit vielen Kerzen und orangen Tüchern zu einem gemütlichen Ort hergerichtet.

Nordeifel. Was fasziniert junge Menschen an Taizé? Die Spiritualität des immer wiederkehrenden meditativen Gesangs, die Freude und Begeisterung der jungen Menschen aus aller Herren Länder, die Einfachheit des Lebensstils im Zelt oder in Schlafbaracken, die stimmungsvolle Atmosphäre in der „Kirche der Versöhnung” zusammen mit tausenden Jugendlichen, das authentische Leben der ökumenischen Brudergemeinschaft von Taizé, das geheimnisvolle Wirken des Wortes Gottes in der Existenz eines vor Gott stillen Menschen?

Wöchentlich kommen in Taizé - einem kleinen Ort im französischen Burgund - Jugendliche zusammen, um gemeinsam zu beten, zu singen, Stille zu halten und Gespräche zu führen. Auch für Erwachsene und Familien mit Kindern ist das eine bereichernde Erfahrung.

Um eine solche Atmosphäre auch hier zu erleben, hat sich vor drei Jahren eine kleine Gruppe gebildet, die solche Taizégebete anbietet. Regelmäßig zu Gast ist das Team um die Gemeindereferentin Gisela Ortmann, Maike Kessel sowie Dagmar und Christoph Goffart in den Pfarrkirchen von Mützenich, Simmerath, Kalterherberg und in der evangelischen Kirche Roetgen.

Was ist das Faszinierende? Wie wird die besondere Atmosphäre erzeugt? Der Kirchenraum wird mit vielen Kerzen und orangen Tüchern zu einem gemütlichen Ort hergerichtet. Im Mittelpunkt steht das Kreuz, auf das alle blicken. Es wird lediglich durch Kerzenlicht erhellt. Die „Gesänge aus Taizé” sind knappe Bibelsätze mit eingängigen, einprägsamen Melodien, die in der ganzen Welt gesungen werden. Dazu kommen einzelne Gebete und eine Zeit der Stille. Die Lieder - meistens in französisch, deutsch, lateinisch oder englisch - sind leicht erlernbar und werden begleitet von Gitarre, Flöte und Klavier.

Abgerundet wird das Ganze immer durch ein Beisammensein im Anschluss. Dabei gibt es in gemütlicher Runde bei Keksen und warmen Getränken die Zeit, um noch ein wenig erzählen zu können. Auch besteht die Möglichkeit, kleine Taizékreuze, Kalender, Bücher oder CDs zu erwerben.

Und genau eine solche Auszeit findet am morgigen Sonntag, 19. Dezember, in der Simmerather Pfarrkirche sowie am Sonntag, 16. Januar in der Konzener Pfarrkirche jeweils um 19 Uhr statt. Es ist die ideale Gelegenheit, um in der hektischen Vorweihnachtszeit wieder Boden unter den Füßen zu spüren.
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