Kreisverkehr Fringshaus: Wirtz sieht Gesprächsbedarf

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Fringshaus von oben: Die Planung sieht einen Kreisverkehrsplatz nach klassischer Bauweise vor. Die zuvor angedachte Einfädelungsspur für den aus Richtung Lammerdorf kommenden Verkehr (oben) ist nicht mehr Bestandteil der aktuellen Pläne. Foto: H. Schepp

Nordeifel. Bei der Diskussion über die Beseitigung bzw. die zwingend erforderlichen Veränderungen des „Mäusetunnels“ im Bereich der Bundesstraße 258 zwischen Roetgen und Fringshaus hatte es unter Beteiligung von Städteregionsrat Etschenberg und dem CDU-Landtagsabgeordneten Axel Wirtz etliche Gespräche mit dem damaligen Leiter des Landesbetriebs Straßen NRW, Dipl.-Ing. Edgar Klein, zum Thema Kreisverkehr Fringshaus gegeben.

Die jüngst vom Landesbetrieb Straßen NRW vorgestellte Planung kann den CDU-Abgeordneten überhaupt nicht zufrieden stellen.

„Ziel war immer klipp und klar, durch den entsprechenden Bau einer Einfädelspur von Lammersdorf kommend auf die B258 hier zusätzlichen Verkehrsraum zu gewinnen, ohne in ein langwieriges und kompliziertes Planungsverfahren zur generellen Straßenverbreiterung eintreten zu müssen“.

Die vorliegende Planung aber verzichtet auf eine solche Spur; sie sieht lediglich einen klassischen Kreisverkehrsplatz vor. Es habe, ergänzt Wirtz, Gespräche mit den Gemeinden Roetgen und Raeren als Belegenheitskommunen und auch Grundstückseigentümern gegeben, um hier durch die Umbaumaßnahmen eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen.

Durch die jetzt vom Landesbetrieb Straßen NRW favorisierte und vorgesehene Planung zum Bau eines Kreisverkehrs „ohne leistungsfähigen Bypass erfolgt geradezu genau das Gegenteil“, kritisiert der Landtagsabgeordnete.

In den Spitzenzeiten des Verkehrs würden die aus Simmerath/Lammersdorf kommenden Fahrzeuge noch stärker als bereits jetzt im Stau stehen, da selbstverständlich die aus Konzen kommenden Fahrzeuge auf der B258 Vorfahrt haben würden.

Vor diesem Hintergrund habe er Verständnis für die Argumentation aller politischen Kräfte in der Gemeinde Simmerath.

Im Verkehrsausschuss der Gemeinde waren die Pläne auf wenig Begeisterung gestoßen, teilweise wurde sogar eine Verschlechterung gegenüber der bisherigen Situation be befürchtet. Eine Stellungnahme gab die Gemeinde noch nicht ab. Zunächst soll ein Vertreter von Straßen NRW die Pläne vor Ort erläutern.

Kritik auch in der Städteregion

Auch im Bauausschuss der Städteregion, in dem der Landesbetrieb die Pläne vorgestellt hat, gab es hierzu durch alle politischen Kräfte kritische Anmerkungen.

Der Landesbetrieb ist aufgefordert worden, mit den Kommunen nochmals in Gespräche einzutreten. Axel Wirtz: „Daher hoffe ich sehr, dass der Landesbetrieb die Planungen ernsthaft überprüft und verändert und den Bedenken Rechnung trägt.

Dies nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass es hierüber Gesprächsvereinbarungen in der Vergangenheit gegeben hat. „Es macht nur dann Sinn, Geld für Straßenbaumaßnahmen in die Hand zu nehmen, wenn auch eine nachhaltige Verbesserung zu erwarten ist. Hier ist geradezu das Gegenteil zu befürchten.“

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