Kreispokalrunde: Neun Nordeifelteams treten an

Von: kk
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Die Konkurrenz in der Kreispokalrunde ist auch in diesem Jahr wieder beeindruckend. Ob die beiden Nordeifelvertreter wieder für Furore sorgen werden, bleibt abzuwarten.

Nordeifel. Die Kreispokalrunde 2015 war aus Sicht der Nordeifel-teams zumindest für den FC Roetgen und für Germania Eicherscheid eine tolle Geschichte, denn die beiden Vereine bestritten im September des vergangenen Jahres das Endspiel um den Bitburger-Kreispokal.

Nach einem spannenden Endspiel sicherten sich die Roetgener nach der Verlängerung den Pokal des Fußballkreises Aachen, aber beide Finalteilnehmer hatten sich für die erste Runde auf Mittelrheinebene qualifiziert. Erst in der zweiten Runde kam für die beiden Nordeifelvertreter das Pokalaus. Der FC Roetgen scheiterte am damaligen Regionalligisten FC Wegberg-Beeck, für die Germania Eicherscheid endete die Pokalstory gegen den Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven.

Ob die beiden Nordeifelvertreter auch in der aktuellen Pokalrunde wieder für Furore sorgen werden, bleibt abzuwarten, auf alle Fälle ist die Konkurrenz auch in diesem Jahr wieder riesig. Neun Mannschaften aus der Nordeifel haben sich für die Kreispokalrunde 2016 gemeldet.

In der ersten Runde erwischten die drei ranghöchsten Eifelteams durchaus lösbare Aufgaben. Sie sollten problemlos die nächste Runde erreichen. Viel schlechter meinte die „Losfee“ es in der ersten Runde mit den sogenannten Kleinen aus der Nordeifel. Auf dem Aschenplatz beim C-Liganeuling Komet Steckenborn stellt sich im einzigen Eifeler-Pokalderby der ersten Runde Landesligaabsteiger SV Rott vor.

Alles andere als ein Sieg der Rotter wäre schon eine riesige Sensation. Ohne Sorgen reist Pokalverteidiger FC Roetgen in die Kreisliga C2 zur SG Pley.

Normalweise reist Landesliganeuling Germania Eicherscheid als klarer Favorit zum B-Ligisten Union Ritzerfeld, da man bei den Blau-Weißen im Hinblick auf eine schwere Saison in der Landesliga aber keine Körner im Pokal verschwenden möchte, wird die Zweite der Germania die Kreispokalrunde bestreiten. Sie reist als C-Ligist nicht als Favorit nach Ritzerfeld.

Ein „Traumlos“ zog der SV Kalterherberg mit dem SV Eilendorf. Der Gegner aus dem Aachener Stadtteil spielte in der vergangenen Saison noch in der Mittelrheinliga. In der Pokalrunde 2016 wurden die Eilendorfer Dritter und qualifizierten sich damit ebenfalls für die Runde auf Mittelrheinebene, die der SVE auch in diesem Jahr wieder anstreben wird.

Bereits am Samstag (Anstoß 18 Uhr) stellt sich beim TV Konzen Arminia Eilendorf vor. Aufgrund der hochkarätigen Neuzugänge zählt die Arminia zum Topfavoriten in der Bezirksliga, Staffel 4. In die Spiele in Kalterherberg und Konzen gehen die Gastgeber leider nur als ganz krasse Außenseiter. Auch beim TuS Mützenich wird man wahrscheinlich vergeblich auf eine Sensation gegen den Bezirksligisten FV Haaren hoffen.

Auch die Haarener verstärkten sich zur neuen Saison personell erheblich und dürften für die Vennkicker eine Nummer zu groß sein. Gespannt darf man auf das Abschneiden von Hertha Strauch und dem TuS Lammersdorf sein, denn beide müssen gegen Klassenkameraden ran und haben durchaus realistische Chancen, die zweite Pokalrunde zu erreichen. Am siebten Spieltag erwarten die Lammersdorfer den SV St. Jöris an der Schießgasse zum Meisterschaftsspiel der Kreisliga B2.

Am Sonntag reisen die Rot-Weißen zum Pokaltermin in den nordwestlichen Stadtteil von Eschweiler. C-Ligist Hertha Strauch hat beim SVS Merkstein, dessen Heimat in der kommenden Saison die Aachener Kreisliga C2 sein wird, einen Termin (Anstoß ist am Samstag um 16 Uhr).

„Das war ein tolles Pokalspiel”, war Nils Degenhardt, der Trainer der SG Vossenack-Hürtgen, begeistert von der Darbietung seines Teams beim Bezirksligisten Germania Lich-Steinstraß in der Kreispokalrunde des Fußballkreises Düren. Um die nächste Runde zu erreichen, benötigte der Bezirksligist aus dem Jülicher Stadtteil schon die Verlängerung, nach der es am Ende dann 4:3 für die Gastgeber stand.

Mike Robertz hatte den A-Ligisten schon in der sechsten Minute in Führung gebracht.

Der Bezirksligist wandelte den Rückstand in eine 2:1-Führung um, musste aber noch vor der Pause den Ausgleich zum 2:2 durch Julian Hallmanns hinnehmen. Da in Halbzeit zwei keine Tore mehr fielen, ging es in die Verlängerung. In der 96. Minute gingen die Gastgeber erneut in Führung, diese konnte nur wenige Minuten später wiederum Julian Hallmanns egalisieren.

Etwas glücklich gelang den Gastgebern in der 109. Minute der entscheidenden Treffer zum 4:3-Endstand.

„Wir haben sehr stark gespielt und mit etwas mehr Glück war sogar ein Sieg möglich”, sagte ein sichtlich stolzer Nils Degenhardt nach einem spannenden und äußerst schweißtreibenden Pokalfight.

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