Kreispokal: Drei A-Ligisten erreichen die nächste Runde

Von: kk
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Nordeifel. Bergwacht Rohren und Hertha Strauch hatten in der ersten Runde des Kreispokals mit ihren unerwarteten Erfolgen für Furore gesorgt. Erwartungsgemäß kam in der zweiten Runde aber das Pokal-Aus für die beiden Nordeifeler C-Ligisten.

Hertha Strauch kassierte eine 0:4-Niederlage gegen Landesligist Hertha Walheim. Die Rohrener Bergwacht erlitt eine knappe 2:3-Niederlage gegen den A-Ligisten Eintracht Verlautenheide. „Wir haben uns gut gewehrt und uns noch ganz gut aus der Affäre gezogen“, verteilte Bergwacht-Trainer Christoph Brandenburg trotz der Niederlage noch ein Lob an seine Kicker. Die überraschten ihre zahlreichen Anhänger schon in der 10. Minute mit dem Führungstreffer, den Stephan Volpatti erzielte.

Gute Konter gefahren

Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel kam der Meisterschaftsfavorit der Aachener A-Liga zum Ausgleich, den sah der Rohrener Coach als vermeidbar. „Wir haben in der Defensive wieder gut gestanden und haben ein paar gute Konter gefahren. Wir hätten bei Halbzeit eigentlich in Führung liegen müssen“. Im Verlauf der zweiten Halbzeit fand die Eintracht immer besser ins Spiel und erzielte nicht unverdient die erstmalige Führung. Zehn Minuten vor Spielende keimte bei der Bergwacht neue Hoffnung auf, doch noch die nächste Sensation zu schaffen. Mit seinem zweiten Treffer hatte Stephan Volpatti den Ausgleich besorgt. Leider kamen die Gäste zwei Minuten vor dem Abpfiff nach einer Standardsituation zur erneuten Führung und machten damit die dritte Pokalrunde klar.

Bei Hertha Strauch wollte man den Favoriten aus Walheim so lange ärgern wie möglich. Leider wurden die Wünsche der Blau-Gelben aber schnell zerstört, denn die Walheimer führten in der 4. Minute schon 2:0. „Schade, dass wir so schnell zurückgelegen haben. Wir haben uns aber im weiteren Spielverlauf gut verkauft und gut dagegen gehalten“, war der Straucher Obmann Benno Uhlein mit der kämpferischen Leistung seines Teams hoch zufrieden.

Spielerisch zeigten die Gäste aus der Landesliga schon, dass sie vier Ligen höher spielen und letztendlich auch vier Tore besser waren. Durch eine 0:4-Niederlage beim Landesligisten, Westwacht Aachen, kam auch für den TuS Mützenich das Pokal-Aus.

Eine überzeugende Vorstellung gegen den neuen Klassenkonkurrenten Teutonia Weiden lieferte Germania Eicherscheid ab. „Das Ergebnis sagt eigentlich alles aus. Wir waren die klar bessere Mannschaft und haben keine Torchancen des Gegners zugelassen“, war Germania Trainer Frank Thielen mit der Leistung seiner Mannschaft beim 6:0-Sieg zufrieden. Wobei der Germania Coach zugab, dass der Liganeuling sich einige Fehler erlaubte, die in der A-Liga sofort bestraft werden. Torjäger Stefan Kwasnitza traf dreimal. Nico Wilden, Marcel Hermanns und Marius Henk steuerten die weiteren Treffer bei, um das halbe Dutzend voll zu machen.

Mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft trat der FC Roetgen gegen den B-Ligisten Burtscheider TV an. Die Jungs aus der Zweiten gaben einen gelungenen Einstand und sorgten durch Marvin Amann und Sven Jansen für die 2:0-Führung. Stefan Mertens machte den Endstand klar. Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten das Ergebnis zu verbessern. Die Burtscheider verschossen einen Foulelfmeter, die Roetgener trafen nur die Latte. „Wir haben in der ersten Halbzeit kurz gewackelt, unser Sieg war aber nie in Gefahr“, erlebte Roetgens Co-Trainer Erhard Balint „eine klare Angelegenheit“.

Drei Tore erzielte der TV Konzen und erreichte mit einem 3:1-Sieg gegen den zukünftigen Ligakonkurrenten, Rhenania Würselen, die nächste Pokalrunde. Ehe Max Rader seine Farben nach einer halben Stunde in Führung brachte, hatten die Konzener schon gute Gelegenheiten ausgelassen. Freddy Jansen erhöhte in der 50. Minute auf 2:0. Bis zur Trinkpause hätten die Konzener ihre Führung weiter ausbauen können, jedoch gingen sie auch in Halbzeit Zwei sehr großzügig mit den sich bietenden Torchancen um. Die Gäste kamen besser ins Spiel und in der 80. Minute zum Anschlusstreffer. Fünf Minuten später beseitigte Jens Lutterbach mit seinem Treffer zum 3:1 aber letzte Zweifel am Sieg des TV. „Bis auf einen kleinen Durchhänger in der zweiten Halbzeit stellten wir die bessere Mannschaft, die größtenteils das Spiel bestimmt hat. Leider haben wir unsere Torchancen nicht konsequent genug genutzt“, konnte Konzens Trainer Georg Bauer mit dem Pokalauftritt zufrieden sein.

Von den neun gestarteten Nordeifelteams in der Bitburger Kreispokalrunde blieben nach zwei Runden nur noch die drei A-Ligisten aus Eicherscheid, Konzen und Roetgen übrig. Bereits am heutigen Samstag (Anstoß 16.30 Uhr) geht der TV Konzen in die dritte Runde. Beim A-Ligaaufsteiger, VfR Forst, wartet auf die Nordeifeler eine Aufgabe um die sie nicht zu beneiden sind. Nach dem Abstieg nach der Saison 2011/12 schafften die Forster den direkten Wiederaufstieg.

Keine Mannschaft aus der B-Liga wurde so souverän Meister wie die Mannschaft aus dem Aachener Osten. Der TV geht zwar als leichter Favorit in die Pokalbegegnung, jedoch nur dann, wenn man den Aufsteiger von der ersten Minute an mit dem nötigen Engagement bekämpft. In den beiden ersten Pokalrunden zeigte Eicherscheid mit zwei deutlichen Siegen, dass man in dieser Saison einiges vor hat.

Einige Favoriten

Nach Teutonia Weiden stellt sich mit dem SV Kohlscheid am Sonntag der nächste zukünftige Ligakonkurrent an der Bachstraße vor. Da die Kohlscheider genauso wie die Germania in der kommenden Saison mit zum Favoritenkreis zählen, dürfte eine rassige Pokalpartie auf die Zuschauer warten. Die schwierigste Pokalaufgabe wartet auf den FC Roetgen, bei dem sich Bezirksligist Inde Hahn vorstellt. Die Gruppe vom Kitzenhausweg hat sich optimal verstärkt und zählt zum engsten Favoritenkreis in der Bezirksliga.

Wie stark die Hahner sind, bewiesen sie in der zweiten Runde durch einen 7:2-Erfolg gegen Landesligaabsteiger Alemannia Mariadorf. Im vergangenen Jahr scheiterten die Roetgener im Halbfinale an der Mannschaft von der Inde, die auch in die diesjährige Pokalbegegnung als absoluter Favorit geht.

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