Kreisliga C4: Lammersdorf übernimmt die Führung

Von: kk
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Nordeifel. Am viertletzten Spieltag hat der TuS Lammersdorf nach einem 7:0-Erfolg gegen Grün Weiß Lichtenbusch und einem gleichzeitig torlosen Remis von Mitkonkurrenten TV Konzen II bei der SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich die alleinige Tabellenführung in der Aachener Kreisliga C4 übernommen.

„Ich bin enttäuscht und kann auf keinen Fall zufrieden sein, denn wir hätten hier auch verlieren können“, sagte Konzens Trainer Frank Thielen. Er machte eine „Aufstiegsangst“ bei seinem Team aus.

Für die SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich war das 0:0-Remis ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt, den Co-Trainer Erik Breuer gut gelaunt zur Kenntnis nahm. „Bei uns haben sich alle richtig reingehangen und wir haben in der Defensive super gut gestanden“.

Strahlende Gesichter

Nur strahlende Gesichter gab es auch beim TuS Lammersdorf nach dem 7:0-Kantersieg. „Wir haben uns gegen einen schwachen Gegner mit fast jedem Angriff eine Torchance erspielt und hätten noch höher gewinnen müssen“, sagte TuS-Trainer Mani Wilden.

Er konnte sich bereits nach zwanzig Minuten entspannt zurücklehnen, denn zu diesem Zeitpunkt führte sein Team bereits 3:0. Spieler Dennis Theißen hatte die Führung und nach einer Viertelstunde den 100sten Saisontreffer für die Lammersdorfer Torfabrik erzielt. Sebastian Thönnessen erhöhte auf 3:0 und erzielte die Tore zum 5:0 und 6:0. Zwischenzeitlich hatte Leopold Schorr einen Foul-Elfmeter zum 4:0-Halbzeitstand verwandelt. Lino Walber machte den Endstand klar.

Trotz eines 4:1-Erfolges gegen die Zweite des VfR Forst war Kevin Breuer, der Trainer von Hertha Strauch, nicht gut auf sein Team zu sprechen. „Ich bin sauer, weil bei uns gegen einen ganz schwachen Gegner die Einstellung gefehlt hat. Es ist schon peinlich, wenn man gegen so eine schlechte Mannschaft ein Gegentor kassiert“. Nach dem frühen Rückstand brachten Cedric Scheidt und Marvin Weckmann nach einer halben Stunde mit einem Doppelschlag die Herthaner in Führung. Adem Kuruoglu und Marco Scheen sorgten in der zweiten Halbzeit für den ungefährdeten Sieg.

„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“: diese Redewendung trifft an den letzten Spieltagen für die Zweite von Germania Eicherscheid zu, die sich an den letzten acht Spieltagen fünfmal die Punkte teilte, aber meistens in den letzten Minuten den Ausgleich hinnehmen musste.

Erneut ein spätes Gegentor

Auch am vergangenen Spieltag führten die Blau-Weißen beim SC Berger Preuß durch ein Tor von Peter Hilger bis zur 89. Minute, dann gelang dem Eschweiler Fusionsverein aus dem Gewühl leider doch noch das glückliche Remis. „Das ist ärgerlich, wenn man kurz vor Schluss noch ein Tor kassiert. Wir haben gut gespielt und hätten gewinnen müssen“, war Trainer Timo Renner enttäuscht, dass der ganz große Befreiungsschlag im Abstiegskampf nicht gelang.

Für die Zweite des SV Rott wird es im Keller immer dunkler, denn nach der 0:2-Niederlage gegen Bergwacht Rohren und dem gleichzeitigen Erfolg der Zweiten des Burtscheider TV gegen Eintracht Kornelimünster II rutschten die Rotter auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Gegen die Rohrener waren die Rotter chancenlos, das gab auch ihr Interimscoach Christian Mommertz zu. „In der ersten Viertelstunde war es noch ausgeglichen, nach der Führung hätten die Rohrener noch ein paar Tore mehr machen können“.

Dass die Niederlage nicht deutlicher ausfiel, dafür konnten die Rot-Weißen sich bei ihrem Torwart Andreas Bügler bedanken. „Wenn der nicht so gut gewesen wäre, dann hätten die auch sieben oder acht Tore kassiert“, lobte Bergwacht-Obmann Andreas Kirch den Rotter Schlussmann. Seiner Mannschaft attestierte der Obmann bis auf die Abschlussquote „eine souveräne Leistung“.

Beim TV Höfen brauchte man am 27. Spieltag nicht um die Punkte zu kämpfen, denn die bekam man praktischer Weise geschenkt, da Gegner Hertha Walheim III wegen Personalnot nicht antrat.

Da die Begegnung bei Blau Weiß Aachen-Burtscheid vorgezogen wurde, ist die Bergwacht am Donnerstag wieder im Einsatz (Anstoß 20 Uhr). Auch das Spiel Germania Eicherscheid II gegen Inde Hahn II wurde auf Freitagabend, 19.30 Uhr vorgezogen.

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