Kreisliga C: Schwacher Rückrundenstart für die Eifel-Teams

Von: kk
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Nach der Führung der Rohrener drängten die Lichtenbuscher auf den Ausgleich und sorgten für viel Betrieb im Sechszehner der Bergwacht. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Der Wiederauftakt in der Aachener Kreisliga C4 fiel nicht wunschgemäß für die vier Nordeifeler C-Ligisten aus. Erfolgreich startete nur die Zweitvertretung von Germania Eicherscheid ins neue Fußballjahr. Die Bergwacht Rohren, die SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich und auch Aufstiegskandidat Hertha Strauch kassierten zum Rückrundenstart Niederlagen.

„Wir haben uns schon frühzeitig mit einem Fehler in die Bredouille gebracht, den wir nachher nicht mehr korrigieren konnten“, ärgerte sich der Straucher Trainer Kevin Breuer über eine Unachtsamkeit in seiner Defensive, die Berger Preuß III nach einer halben Stunde zur Führung nutzte.

Da auf dem schwer bespielbaren Straucher Sportplatz lange Bälle gefragt waren, hatten die Gäste es einfach ihre Führung zu verteidigen. Als die Straucher in der Endphase dann auf totale Offensive setzten, machte der Eschweiler Fusionsverein mit zwei weiteren Kontertoren den 3:0-Sieg klar. „Die Niederlage war zu deutlich und unnötig, aber die haben wir selbst verschuldet“, resümierte ein enttäuschter Straucher Trainer.
Mit Personalüberschuss, denn gleich drei Spieler aus dem Bezirksligakader rückten in den Kader der Zweiten, startete Germania Eicherscheid in den zweiten Saisonabschnitt. „Das war ein gelungener Auftakt mit einem hochverdienten Sieg“, hatte Germania-Trainer Michael Behrendt, nach dem 3:0-Erfolg gegen die SG Nütheim/Schleckheim, allen Grund zufrieden zu sein.

Schon in der fünften Minute brachte Robin Grundbrecher die Blau-Weißen nach einer gelungenen Aktion in Führung. Kurz vor der Halbzeit und eine Viertelstunde nach dem Seitenwechsel zeigte Timo Renner zweimal „Köpfchen“. Zuerst nickte er eine Flanke von Kay Hammerschmidt zum 2:0 ein, danach veredelte er die Vorarbeit von Alexander Krott per Kopf zum 3:0-Endstand. Mit dem war der Coach aber nur halbwegs zufrieden. „Wir haben in der Abwehr gutgestanden und kaum Chancen des Gegners zugelassen, leider haben wir aber noch einige gute Torchancen ausgelassen.“

In der ersten halben Stunde sah es an der Monschauer Straße in Lichtenbusch nicht nach einer 1:4-Niederlage für Bergwacht Rohren aus. Stefan Volpatti schloss in der 20. Minute einen gelungenen Angriff über die rechte Seite mit dem Führungstreffer ab. „Danach lief bei uns aber nicht mehr viel zusammen“, gab Bergwacht-Trainer Christoph Brandenburg zu. Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Drittvertretung der Lichtenbuscher immer stärker und machte noch den auch in der Höhe verdienten 4:1-Sieg klar. „Das Ergebnis spiegelt unsere schlechte Vorbereitung wieder“, war für Chris Brandenburg der magere Trainingsbesuch in der Vorbereitungszeit ausschlaggebend für den schwachen Auftritt in Lichtenbusch.

Nach der 0:1-Niederlage bei Germania Freund blieb für Michael Förster, den neuen Trainer der SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich, nur der bange Blick in den Tabellenkeller und die Frage: „Wie haben die Mitkonkurrenten gespielt?“ Da die aber auch leer ausgingen oder nicht spielten, richtete die Niederlage in Freund keinen größeren Schaden an. Nach den ersten 90 Minuten auf der Bank der Spielgemeinschaft stellte der Coach fest: „Wir haben verdient verloren. Hier wurde aber deutlich, dass die Mannschaft die drei Wochen auf Kunstrasen trainiert hat, besser im Spiel war, als eine Mannschaft die drei Wochen im Match trainiert hat.“

Schon am Samstag (Anstoß 16 Uhr) startet die Rohrener Bergwacht mit der Begegnung gegen Eintracht Verlautenheide II in den zweiten Rückrundenspieltag. Trotz Heimvorteil fällt der Bergwacht gegen den Tabellenzweiten nur die Außenseiterrolle zu.

Mit der muss sich auch Germania Eicherscheid II am aktuellen Spieltag anfreunden. Die Blau-Weißen sind am Sonntagmorgen beim neuen Tabellenführer, SG Berger Preuß III, zu Gast.

Aus Sicht der Nordeifelteams steht aber das Derby an der Straucher Straße in Kesternich im Fokus, dort erwartet die Spielgemeinschaft den Ortsnachbarn aus Strauch. Beide Mannschaften haben im Derby nichts zu verschenken. Die Straucher benötigen den Dreier, um oben dran zu bleiben. Die SG braucht die Punkte um sich aus dem Keller zu verabschieden.

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