Nordeifel - Kreisliga C: Geringe Aufstiegschancen für Hertha Strauch

Kreisliga C: Geringe Aufstiegschancen für Hertha Strauch

Von: kk
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Nordeifel. Man muss kein Fußballprophet sein, wenn man behauptet, dass sich in der Kreisliga C4 die Aufstiegschancen von Hertha Strauch nach dem 3:3 gegen Bergwacht Rohren auf ein Minimum reduziert haben.

„Damit haben wir uns von ganz oben verabschiedet“, glaubt auch Hertha Trainer, Kevin Breuer, nicht mehr an ein Fußballwunder, denn selbst wenn sein Team die Nachholpartie gegen Germania Eicherscheid (Mittwoch 13. Mai) gewinnt, muss man noch vier Zähler auf die beiden führenden Teams, TuS Lammersdorf und TV Konzen II, gutmachen.

Die Bergwacht erwischte an der Straucher Sonnenstraße einen optimalen Start. Hennig Völl brachte sie in Führung. Sebastian Mertz verwandelte einen Foulelfmeter zum 2:0. Henning Völl, der nachher verletzt wurde und ins Krankenhaus musste, baute den Vorsprung bis zur Pause auf 3:0 aus. Nach Toren von Nico Rüttgers, Nico Lutterbach und einem verwandelten Foulelfmeter von Adem Kuruoglu hieß es nach einer Stunde 3:3. „Nach einem 0:3-Rückstand hätte ich zur Halbzeit natürlich ein 3:3 unterschrieben. Meine Mannschaft hat auch super gekämpft, aber ein Unentschieden ist zu wenig“, sieht auch Kevin Breuer die B-Liga in weiter Ferne.

In bestechender Form präsentierte sich der TuS Lammersdorf beim 5:1-Erfolg gegen Blau-Weiß Aachen-Burtscheid. Allerdings wurde Trainer Manni Wilden, als die Burtscheider nach einer Viertelstunde in Führung gingen, an die Hinspielniederlage erinnert. Die Rot-Weißen steckten den Rückstand aber prima weg und kamen durch Leopold Schorr zum Ausgleich. Noah Walber besorgte noch vor dem Pausenpfiff die Führung für den Tabellenführer, der dann in Halbzeit zwei kurzen Prozess mit der Elf aus Aachens Kurviertel machte. Dennis Theißen, Aldin Gegic und Til Krank schraubten das Ergebnis auf 5:1 und sorgten damit für einen gut gelaunten TuS-Coach. „Ich bin hochzufrieden, denn die Mannschaft hat ein Klassespiel gezeigt“.

Mehr Mühe als erwartet hatte die Zweite des TV Konzen mit dem Tabellenvorletzten Burtscheider TV II. Das gab auch Trainer Frank Thielen zu. „Meine Mannschaft ist mit dem Druck nicht fertig geworden und hat nur schwer ins Spiel gefunden. Am Ende muss ich aber zufrieden sein, weil unser Sieg nach der guten zweiten Halbzeit hoch verdient ist.“

Nach der frühen Führung der Burtscheider verschossen die Konzener einen Foulelfmeter. Direkt nach Wiederbeginn erzielte Peter Petzold den Ausgleich, postwendend gingen die Burtscheider wieder in Führung. Dominik Huppertz zündete mit dem Ausgleich dann die Konzener Tormaschine. Max Brück, Marius Krökel und Dennis Müller machten noch den deutlichen 5:2-Sieg klar.

Im Keller der Liga bestätigte Rott II durch eine 0:7-Niederlage beim SC Berger Preuß III den Abwärtstrend und gerät nach der sechsten Niederlage in Folge und nur zwei Punkten nach der Winterpause immer mehr in den Abstiegssumpf. „Wir hatten zwar einige Spieler zu ersetzen, aber bei uns hat heute die Einstellung gefehlt und wir haben kaum Zweikämpfe gewonnen“, ärgerte sich Interimstrainer Christian Mommertz über eine ganz schwache Vorstellung seines Teams.

Aus dem Abstiegsschlamassel konnten sich Germania Eicherscheid II und die SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich auch nicht befreien, denn ein 3:3 im direkten Vergleich half keinem so richtig weiter. „Das Unentschieden ist zwar vom Spielverlauf her gerecht, aber für uns ist es schon unglücklich wenn man in der 93. Minute den Ausgleich hinnehmen muss“, ärgerte Eicherscheids Mannschaftssprecher, Dominik Breuer, sich über den Last-Minute-Ausgleich der SG.

In der abwechslungsreichen Begegnung, in der fünf Tore nach Standardsituationen fielen, gingen die Eicherscheider durch Jens Lutterbach in Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte Altjon Vukulaj den Ausgleich. Maximilian Arens brachte die Gäste erstmalig in Front. Mit einem Doppelschlag in der 62. und 65. Minute drehte Peter Hilger die Partie wieder zu Gunsten der Eicherscheider, die dann in der Nachspielzeit noch den Ausgleich, den wiederum Maximilian Arens erzielte, schlucken mussten. „Ein gerechtes Ergebnis nach einen ausgeglichenen Spiel“, lautete die knappe aber passende Zusammenfassung von SG-Trainer Lars Jacobs.

Beim TV Höfen wusste Trainer Horst Nickel, der auch in der kommenden Spielzeit bei den Rot-Weißen auf der Bank sitzt, das gegen Grün Weiß Lichtenbusch II mehr möglich war als die 0:2-Niederlage, die schon zur Halbzeit feststand. „Wir haben die erste Hälfte verschlafen, aber in der zweiten Halbzeit nur noch auf ein Tor gespielt, leider schaffen wir es aber nicht, den Ball über die Linie zu drücken“, zählte der Trainer in Halbzeit zwei etliche ausgelassene Torchancen.

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