Nordeifel - Kreisliga B2: TuS Mützenich hat endlich die Erfolgsspur gefunden

Kreisliga B2: TuS Mützenich hat endlich die Erfolgsspur gefunden

Von: kk
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Nordeifel. In der Aachener Kreisliga B2 feierte der TuS Mützenich am vergangenen Spieltag durch einen 4:0-Derbysieg gegen die Zweite des FC Roetgen endlich sein erstes Erfolgserlebnis, aber das war auch die einzig positive Botschaft des fünften Spieltages für die Nordeifelteams.

Erwartungsgemäß musste der SV Kalterherberg eine 1:2-Niederlage gegen Ligaprimus SV St. Jöris quittieren. Mehr erwartet hatte man aber beim TuS Lammersdorf und bei der Zweiten des TV Konzen. Letztgenannte mussten eine deftige 1:5-Niederlage bei Aufsteiger Blau Weiß Aachen einstecken, während der TuS Lammersdorf, bei der 3:4-Heimniederlage gegen die SG Eschweiler, seinen Trainer Michael Vonderbank mächtig enttäuschte.

„Das war das erste Spiel, das wir richtig verdient verloren haben“, gab er zu und schimpfte. „Über dieses Spiel muss ich mit der Mannschaft reden, denn bei uns hat die Einstellung gefehlt, mit so wenig Aufwand kann man kein Spiel gewinnen“. Mitte der ersten Halbzeit konnte Till Krank die frühe Führung der Indestädter egalisieren, die gingen aber vor dem Seitenwechsel erneut in Führung und bauten diese auf 4:1 aus. Kevin Grunwald konnte nur noch Ergebniskosmetik zum 3:4-Endstand betreiben, durch den die Lammersdorfer im Tabellenkeller sitzenblieben.

„Das war eine unglaubliche Niederlage, denn das war eins der besten Spiele, die ich von der Mannschaft gesehen habe“, wusste Achim Sarlette der Trainer des SV Kalterherberg, dass in der Begegnung gegen Spitzenreiter SV St. Jöris mehr möglich war als eine 1:2-Niederlage. „Wir waren über neunzig Minuten die bessere Mannschaft, das Chancenverhältnis von 11:2 spricht ganz klar für uns“, rechnete der Trainer vor, wie viele gute Tormöglichkeiten sein Team leichtfertig vergeben hatte. Eine dieser zahlreichen Chancen nutzte Michi Theißen zum Anschlusstreffer. Der Spitzenreiter zeigte sich effizienter und nutzte seine beiden Gelegenheiten zum letztendlich glücklichen Sieg.

Eine Niederlage, die zumindest von der Höhe her richtig schmerzte, kassierte die Zweite des TV Konzen beim Aufsteiger Blau Weiß Aachen und verärgerte damit ihren Trainer Raimund Scheffen. „Das war schon deutlich, aber verständlich, wenn man sieht, dass bei uns in der grottenschlechten ersten Halbzeit die kämpferische Einstellung komplett gefehlt hat“. Direkt nach Wiederbeginn stellte Rainer Brammertz zwar den Anschluss zum 1:2 her, jedoch stand den Schwarz-Gelben danach die Latte im Weg. Die Gastgeber trafen besser und nutzten, nach dem die Gäste auf totale Offensive umgeschaltet hatten, ihre Konter zum zu deutlichen 5:1-Endstand. Fazit des Konzener Trainers. „Um hier auch nur einen Punkt zu holen, muss es schon optimal für uns laufen“.

Endlich, am vierten Spieltag hatte man allen Grund beim TuS Mützenich zu jubeln. Max Stracke und Simon Krebs stellten mit ihren Toren schon in der ersten Viertelstunde die Weichen auf Sieg. „Die frühe 2:0-Führung hat uns schon gut getan“, konstatierte TuS Trainer Stefan Carl, der sich noch vor der Pause über das 3:0 durch Max Stracke freuen durfte. Mit seinem dritten Treffer machte Max Stracke in der 83. Minute den deutlichen Endstand klar. „Die zweite Halbzeit ging an die Roetgener, aber in der ersten Halbzeit waren wir klar besser und haben verdient gewonnen“, hörte man beim Abpfiff den TuS Coach kräftig durchatmen. Erich Bonkowski, der Trainer der Roetgener Zweitvertretung, hatte vor dem Spiel schon Böses geahnt. „Wir haben auf Rasenplätzen Probleme“, wurde er zur Halbzeit bestätigt.

„Die erste Halbzeit war ganz schlecht, da sind wir nur hinter hergelaufen. In der zweiten Halbzeit lief es zwar besser, aber mehr wie ein Tor war hier nicht drin“, gab der FC Coach zu, dass die Niederlage unumgänglich war. In der Dürener Kreisliga B3 musste Aufsteiger SG Vossenack-Hürtgen erneut Lehrgeld bezahlen. Zum Schützenfest in Hürtgen kassierte der Aufsteiger eine deftige 0:7-Abfuhr, da die Mitkonkurrenten im Tabellenkeller aber auch alle leer ausgingen, war die Niederlage nicht so tragisch.

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