Nordeifel - Kreisliga B2: Lammersdorf behält seine weiße Weste

Kreisliga B2: Lammersdorf behält seine weiße Weste

Von: kk
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In Konzen erlebten die Zuschauer ein gutes und faires Derby, auch wenn der Lammersdorfer Spieler Marc von Ameln gerade einen Textiltest mit dem Trikot eines Konzener Spielers macht. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Nach zwei Spieltagen haben in der Aachener Kreisliga B2 mit dem TuS Lammersdorf und Aufsteiger Grün-Weiß Mausbach nur noch zwei Mannschaften eine blütenweiße Weste. Mit VfL 05 Aachen und Rhenania Eschweiler rangieren am Tabellenende der Liga auch nur noch zwei punktlose Mannschaften.

Am Nordeifeler Derbytag gewannen die Lammersdorfer 3:1 bei der Zweiten des TV Konzen. Im zweiten Nachbarschaftsduell, zwischen dem TuS Mützenich und dem FC Roetgen, trennte man sich 3:3.

In Konzen erlebten die Zuschauer ein hartes, aber jederzeit faires Derby, in dem die Lammersdorfer nach einer halben Stunde durch Till Krank nach einem Eckball per Kopfball in Führung gingen. In der 50. Minute kamen die Gastgeber nach einem Freistoß von Matthias Prickartz zum Ausgleich. Till Krank besorgte in der 70. Minute die erneute Führung, diese baute Kevin Grunwald, nach einem Foul an Sebastian Thönnessen durch einen verwandelten Foulelfmeter, in der Schlussminute auf den 3:1-Endstand aus.

Zuvor hatte ein Konzener Spieler wegen einer Notbremse Rot gesehen. „Ich denke, es war über weite Strecken ein Spiel auf Augenhöhe. Vielleicht hatten wir in der zweiten Halbzeit noch die besseren Torchancen, aber das bringt uns ja nichts, wenn man die Tore nicht macht“, konstatierte der Konzener Co-Trainer Ade Allgaier. Ähnlich fiel auch die Einschätzung von Lammersdorfs Trainer Jürgen Theißen aus: „Wir sind zufrieden, das war ein hart erkämpfter, aber verdienter Sieg in dem erwartet schweren Spiel.“

Hadern mit Spielverlauf

Beim FC Roetgen haderte Trainer Erich Bonkowski mit dem Spielverlauf: „Vorher hätte ich ein Unentschieden unterschrieben, das ist im Nachhinein aber zu wenig. Wir hätten nach zehn Minuten schon 3:0 führen müssen.“ So sah auch Mützenichs Trainer Achim Sarlette die Anfangsphase: „Die erste halbe Stunde von uns war eine Katastrophe.“ Nach der Roetgener Führung, die Fabian Feilen erzielte, entschied der TuS-Coach sich für das erste Timeout in der Liga. Die Worte des Trainers zeigten Wirkung, denn wenig später erzielte Marcel Schillings den Ausgleich. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit zog der Effzeh nach Toren von Carlo Lappe und Jörn Pennartz auf 3:1 davon.

„Wenn wir dann das 4:1 nachlegen, ist alles gelaufen“, so der FC-Coach, der gerne noch einen weiteren Treffer gesehen hätte, jedoch gab es keine Torchancen mehr. Achim Sarlette ging mit einer Dreierkette mehr Risiko ein und wurde dafür belohnt. Markus Völl verwandelte einen Strafstoß zum 2:3. Marcel Schillings erzielte mit seinem zweiten Treffer noch den Ausgleich und stimmte damit den Trainer wieder etwas versöhnlicher. „Insgesamt bin ich nicht zufrieden, aber nach dem 1:3 ist die Mannschaft mit einer guten Moral wieder zurückgekommen.“

Im Aufsteigertreffen bei Grün-Weiß Mausbach kassierte Germania Eicherscheid II eine unnötige 0:2-Niederlage. „Wir haben 90 Minuten das Spiel bestimmt, sind aber nie richtig in den Sechszehner gekommen und haben uns deshalb kaum Torchancen erspielen können“, sah Germania-Trainer Michael Behrendt bei seinem Team auch auf der ungewohnten Asche mehr Ballbesitz. Die Mausbacher zeigten sich aber effizienter und schlossen in der 89. Minute einen Konter mit dem 2:0 ab.

Für die Eicherscheider geht die Saison am Freitagabend (Anstoß 19.45 Uhr) mit der vorgezogenen Begegnung gegen den FC Stolberg schon weiter. Die Stolberger, die als Mitfavorit gestartet waren, enttäuschten an den beiden bisherigen Spieltagen. Nach einer 0:2-Niederlage in Kornelimünster mussten sie sich am zweiten Spieltag mit einem 2:2 gegen SV Breinig III begnügen. Da die Kupferstädter die erwartete Form noch nicht gefunden haben, ist es nicht ausgeschlossen, dass der Germania der erste Saisonerfolg gelingt.

In der Dürener Kreisliga B3 musste die SG Vossenack/Hürtgen II zur Heimpremiere eine deutliche 1:7-Abfuhr gegen Aufstiegskandidat Alemannia Pingsheim verkraften. Die Gäste gingen frühzeitig 2:0 in Führung. Nico Zimmermann konnte aber verkürzen, jedoch baute die Landalemannia ihren Vorsprung noch vor dem Seitenwechsel auf 3:1 aus. „Danach hatten wir die Torchancen zum Ausgleich“, ärgerte sich SG-Trainer Oliver Grunwald, dass sein Team die Chancen liegen ließ.

Erst in der Schlussviertelstunde machten die Pingsheimer mit vier weiteren Toren den Kantersieg klar. „Das Ergebnis gibt den Spielverlauf überhaupt nicht wieder. Ein 1:3 wäre okay gewesen, aber wir haben drei, vier Tore zu viel kassiert“, ärgerte der Coach sich über die viel zu deutliche Niederlage.

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