Kreisliga A: Ziel sind Zähler zum Jahresende

Von: kk
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Nordeifel. Beim TV Konzen weiß Trainer Frank Thielen nicht, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Dass der TV an den letzten elf Spieltagen in der Aachener A-Liga nur einmal unter die Verlierer geschickt wurde macht das Glas halb voll, leider endeten aber vier Spiele torlos, und gegen den Tabellenvorletzten Grün-Weiß Lichtenbusch musste man sich mit einem 1:1 begnügen.

Da man zu wenig Tore schießt, ist für den Coach das Glas auch halb leer, wie am vergangenen Spieltag nach dem 0:0 gegen Fortuna Weisweiler. Auch gegen die Fortuna ließen die Schwarz-Gelben wieder gute Möglichkeiten liegen und lieferten eine Kopie der letzten Spieltage ab.

Vor dem letzten Spiel des Jahres gegen Armada Euchen-Würselen hat sich beim TV nun genug Nachholbedarf in puncto Toreschießen angesammelt. „Im Hinspiel haben wir den Gegner unterschätzt und ein 0:4 kassiert. Ist doch klar, dass wir uns im Rückspiel revanchieren wollen“, sagt der Trainer und fordert gegen die seit acht Spieltagen sieglosen Würselener ein Erfolgserlebnis.

In der Dürener Kreisliga A überraschte der TuS Schmidt am vergangenen Spieltag durch einen 2:1-Derbysieg bei der SG Vossenack/Hürtgen. „Die erste Halbzeit ging an uns, die zweite ganz klar an die SG. Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen“, sagte TuS-Trainer Georg Bauer, der die drei Zähler aber gerne mitnahm, denn damit konnten die Schwarz-Gelben sich etwas aus der Abstiegszone entfernen.

Zum Saisonausklang reisen die Schmidter am Sonntag zum Tabellendritten SC Jülich, der sich zuletzt drei Niederlagen in Serie leistete und damit seine Ambitionen nach ganz oben abschreiben dürfte.

Das Hinspiel konnte der TuS knapp gewinnen. Im Rückspiel wäre Georg Bauer aufgrund der personellen Situation schon mit einem Zähler zufrieden. In Jülich wird der Coach von Beginn an spielen müssen. Vorjahrestrainer Andy Lennartz sitzt auf der Bank, hat aber ebenfalls die kurzen Hosen an.

Dass man nach sechs erfolgreichen Spieltagen ausgerechnet im Derby unter die Verlierer geschickt wurde, wurmte SG-Trainer Nils Degenhardt schon: „Mit dem schwer bespielbaren Boden sind die Schmidter in der ersten Halbzeit besser zurechtgekommen und haben verdient 2:0 geführt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann nur noch auf ein Tor gespielt, haben in der Nachspielzeit noch die Latte getroffen und hatten ein Unentschieden verdient.“

Am Samstag (Anstoß 17 Uhr) hat die Spielgemeinschaft beim FC Düren 77 Termin. Die Dürener hängen zwar im Tabellenkeller, allerdings fielen schon drei Spiele von ihnen aus. Da die personelle Situation bei der SG nicht rosig ist, sehnt Nils Degenhardt die Winterpause herbei, in die er sich mit einem Sieg verabschieden möchte. „Wir werden noch mal alle Kräfte mobilisieren und versuchen, zu gewinnen“.

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