Kreisliga A: Spitzenreiter der „Kapriolenliga“ verliert 0:9

Von: kk
Letzte Aktualisierung:

Nordeifel. Das die Aachener Kreisliga A sich in dieser Saison immer mehr zur Kapriolenliga entwickelt, dafür sorgte am vergangenen Spieltag der bisherige Spitzenreiter, Rhenania Richterich, der reiste bis dato ungeschlagen nach Columbia Donnerberg und wurde dort mit einer 0:9 Niederlage abgeschossen.

„Dieses Ergebnis ist nicht zu glauben“, zweifelte auch Frank Thielen, der Trainer des TV Konzen, am vergangenen Sonntag an der Glaubwürdigkeit des sensationellen Ergebnisses.

Mit der Leistung seiner Mannschaft beim 3:1-Sieg beim Burtscheider TV war der Coach zufrieden. „Wir haben gegen einen spielstarken Gegner gut in der Abwehr gestanden und nach vorne umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten.“

Nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen sind die Schwarz-Gelben ganz oben in der Tabelle angekommen, da fühlen sie sich wohl und da wollen sie sich auch behaupten.

Am aktuellen Spieltag reist der frühere Konzener Spieler, Kevin Breuer, als Trainer mit der Zweitvertretung des SV Breinig zum „Sportpark Am Windrad“. Frank Thielen schätzt den Gegner, der über eine gute Offensive verfügt, als spielstark ein und weiß, dass sein Team schon eine gute Leistung abrufen muss um die Punkte in die Nordeifel zu holen. „Gegen die Breiniger wird es nicht einfach, aber wenn wir uns da oben fest beißen wollen, müssen wir gewinnen“.

In der Dürener Kreisliga A konnte man am vergangenen Spieltag bei der SG Vossenack/Hürtgen kräftig durchatmen. „Das war ein enges Spiel gegen eine Mannschaft die besser ist als es der aktuelle Tabellenstand aussagt“, gab Trainer Nils Degenhardt nach dem 3:1-Sieg gegen Viktoria Birkesdorf zu.

Von der Führung der Gäste ließ die SG sich nicht entmutigen, wandelte noch vor der Pause durch Marvin Wirtz und Mike Robertz den Rückstand in eine Führung um und machte kurz vor Spielende durch Robertz den Endstand klar. „Bei uns hat sich die personelle Situation verbessert, jetzt hoffe ich, dass es weiter aufwärts geht“, will der Coach die Kellerregion möglichst schnell verlassen.

Am Sonntag steht für die SG das Derby bei der Burgwart auf dem Spielplan, dass es schon seit Ewigkeiten nicht mehr gab.

Die junge Mannschaft der Bergsteiner wartete im bisherigen Saisonverlauf mit unterschiedlichen Ergebnissen auf. Auswärts hui zu Hause pfui, das sagt zumindest die Zwischenbilanz der letzten sechs Spiele aus.

Drei Auswärtsspiele konnte man gewinnen, in den letzten drei Heimspielen wurde man unter die Verlierer geschickt. Der SG-Coach freut sich auf ein brisantes Derby, in dem die bessere Tagesform ausschlaggebend sein wird. „Das wird ein enges und heißes Spiel“.

Beim TuS Schmidt wird es allerhöchste Zeit, dass man den Schalter wieder in die andere Richtung umlegt, denn mit nur zwei Punkte aus den letzten sieben Spielen rutschten die Schmidter nach dem vergangenen Spieltag auf einem Abstiegsplatz ab. „In der Abwehr kassieren wir zu einfache Tore, vorne schießen wir keine, so macht Fußball keinen Spaß“, brachte TuS-Trainer Georg Bauer nach der 0:2 Niederlage gegen Winden die Leistung der letzten Spieltage auf den Punkt.

In dieser Woche hat der Coach als internes Ziel „zwanzig Punkte bis zur Winterpause“ ausgegeben. Für sein Team heißt das im Klartext, dass man von den letzten acht Spielen vier gewinnen muss. Am liebsten wäre dem Coach, dass seine Jungs schon am Sonntag, beim FC Düren 77, in den Erfolgsmodus schalten.

Im bisherigen Saisonverlauf konnten die 77er noch keine konstante Form nachweisen, das belegen die unterschiedlichen Ergebnisse. Ein Sieg für den TuS wäre keine Sensation.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert