Nordeifel - Kreisliga A: Für Konzen und Roetgen zählen nur Siege

Kreisliga A: Für Konzen und Roetgen zählen nur Siege

Von: kk
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Schlecht stand die Roetgener Mauer bei diesem Freistoß zwar nicht, leider stand sie aber nicht gut genug, denn mit dem Schuss über die Mauer kam Borussia Brand zum Torerfolg. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Fünf Spieltage vor Saisonende können die beiden Nordeifeler A-Ligisten die Saison noch nicht abhaken, denn beide spielen noch um die „Strohhalmplätze“. Für den FC Roetgen könnte der zweite Platz bedeuten, dass man über die Quotientenregelung noch in die Bezirksliga aufsteigt.

Im Keller der Liga kann der TV Konzen noch auf Platz 14 landen und der könnte ein Platz für die Abstiegsrelegation werden. Um ihren Zielen, Aufstieg und Klassenerhalt, näher zu kommen, zählen für beide Teams nur noch Siege. Allerdings warten am aktuellen Spieltag keine einfachen Aufgaben auf beide Vereine.

Beim TV Konzen stellt sich mit der SG Stolberg eine Mannschaft vor, die zwar auch noch auf den zweiten Tabellenplatz schielt, aber im Optimalfall nur einen Quotienten von 2,06 erreichen kann, der aber nicht zum Aufstieg reichen dürfte.

Nach dem 1:1 auf dem Stolberger Donnerberg und den ersten Trainingseindrücken ist Interimscoach Dieter Merkens von der Einsatzbereitschaft der Mannschaft angetan. „Die Jungs sind eifrig und willig.“ Nach seinen Beobachtungen am vergangenen Spieltag stellte der Konzener Coach fest, dass der aktuelle Gegner eine robuste und stabile Mannschaft hat. Bisher kassierte der Stolberger Fusionsverein nur 28 Gegentore und stellt damit die beste Defensive der Liga. Dieter Merkens sieht sein Team gegen den Tabellendritten zwar in der Außenseiterrolle, hofft aber auf einen Zähler. „Dafür muss die Mannschaft ihr Herz in die Hand nehmen und kämpfen bis zum Umfallen.“

Aus personeller Sicht muss der Trainer auf Thomas Scheffen und Chris Stollenwerk verzichten.

Aus dem Keller entfernt

Der FC Roetgen hat bei Eintracht Kornelimünster Termin und trifft im südöstlichen Aachener Stadtteil auf einen Gegner, der nach einem Trainerwechsel eine hervorragende Rückrunde spielt. Nach dreizehn Spieltagen standen die Münsterländer auf einem Abstiegsplatz, dann starteten sie eine Erfolgsserie und sind mittlerweile mit 34 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle angekommen. „Die haben sich nach dem Trainerwechsel richtig gesteigert“, weiß FC-Trainer Frank Küntzeler, dass auf dem Romerich von seinem Team eine Menge Einsatzbereitschaft gefragt ist, um die Punkte mit über die Himmelsleiter zunehmen.

Zuletzt, beim 4:2-Sieg gegen Borussia Brand, brauchte der Coach zwar nicht zu zittern, aber überzeugt hat die Defensivarbeit seiner Jungs ihn nicht. „Da müssen wir deutlich stabiler werden“, fordert er.

Aus personeller Sicht kann der Trainer seine „Leitwölfe“, Tom Moosmayer und Christian Nöhlen, wieder fest einplanen, auf Admir Terzic muss er aber weiterhin verzichten.

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