Kreisliga A: Die ganze Liga entpuppt sich als Wundertüte

Von: kk
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Nach gutem Saisonstart hat der TuS Schmidt mit seinem neuen Trainer Georg Bauer die Erfolgsspur verloren, die man aber ziemlich schnell wieder finden möchte. Am liebsten am Sonntag gegen Winden. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. „Nicht nur der TV Konzen, sondern die ganze Liga ist eine Wundertüte“, staunt auch der Konzener Trainer, Frank Thielen, nach jedem Spieltag in der Aachener Kreisliga A über die überraschenden Ergebnisse.

Durch den 3:0 Erfolg gegen den bis dato Tabellenzweiten SG Berger Preuß sorgten die Konzener am 6. Spieltag wieder für eine positive Überraschung und etablierten sich hinter Ligaanführer Rhenania Richterich in eine Verfolgergruppe, die nach dem vergangenen Spieltag aus sechs Mannschaften besteht.

„Mittlerweile sind wir in einer guten Ausgangsposition, so spannend kann es weiter gehen“, gefällt dem Konzener Trainer die gute Tabellenposition, die er am Sonntagmorgen mit seinem Team beim Burtscheider TV behaupten will.

Weniger in den Kram passte dem Coach, dass die Mannschaft aus dem Aachener Süden sich am vergangenen Spieltag beim Aufsteigertreffen beim VfL Vichttal II eine deutliche 0:6 Packung abholte. Durch die deutliche Niederlage erwartet er einen hochmotivierten Gegner, der um Wiedergutmachung bemüht sein wird. „Wir wissen, dass die Burtscheider spielerisch stark sind und reisen mit viel Respekt dahin“.

Wunschgemäß verlief die Saison in der Dürener Kreisliga A bisher noch nicht für Aufsteiger SG Vossenack-Hürtgen und Absteiger TuS Schmidt. Die Schwarz Gelben von der Eichheckstrasse hatten zwar einen optimalen Saisonstart mit zwei Siegen in Folge, danach stellte sich aber ein Negativtrend ein. Aus den folgenden sechs Spielen verbuchten die Schmidter nur noch zwei Zähler und sind mittlerweile im Keller der Liga angekommen.

„Wir sind nicht deutlich schlechter als die meisten anderen Mannschaften, aber wir erlauben uns zu viele individuelle Fehler“, stellte Trainer Georg Bauer nach der 1:3 Niederlage am vergangenen Spieltag gegen den FC Rurdorf fest. Dass die Schmidter den Negativtrend am aktuellen Spieltag ausgerechnet gegen den Aufstiegsaspirant, VfVuJ Winden, bremsen können erscheint fraglich, auch wenn die Windener sich am vergangenen Spieltag die erste Saisonniederlage gegen Kellerkind Salingia Barmen erlaubten.

Durch die 1:2 Niederlage bei GFC Düren 99 II rutschte die SG Vossenack-Hürtgen auf den letzten Tabellenplatz ab, den Trainer Nils Degenhardt umgehend wieder verlassen will. Die Niederlage beim Mitaufsteiger bezeichnet der SG-Coach als unglücklich, denn sein Team verbuchte mehr Torchancen. „Wenn wir unsere Möglichkeiten besser nutzen, gehen die drei Punkte an uns.“

Mit Viktoria Birkesdorf stellt sich am Sonntag eine Mannschaft vor, die auch dringend Punkte braucht. Vor dem Duell der Kellerteams hat Nils Degenhardt seinen Jungs klar gemacht. „Wir wollen nicht noch weiter unter Druck geraten, jetzt wird es Zeit, dass wir gewinnen und wir uns Richtung Tabellenmittelfeld bewegen.“ Aus personeller Sicht sieht es bei den Rureifelern wieder besser aus, denn auf der Verletztenliste steht nur noch Max Hallmanns.

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