Kreisliga A: Der TV stemmt sich gegen weitere unnötige Niederlage

Von: kk
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Nordeifel. Nach den drei Niederlagen nach der Winterpause gegen das Führungstrio der Aachener Kreisliga A hat der TV Konzen sich im Niemandsland der Tabelle eingenistet.

Gegen den Tabellenzeiten Eintracht Verlautenheide mussten die Schwarz-Gelben am vergangenen Spieltag eine 1:5 Niederlage einstecken, mit der Trainer Frank Thielen sich überhaupt nicht anfreunden konnte. „Wir haben gut mitgespielt, uns aber wieder mal nicht belohnt für den Aufwand, den wir betrieben haben. Unsere Abschlussschwäche ist schon ärgerlich.“

Nach der nächsten unnötigen Niederlage war für den Trainer vor der aktuellen Begegnung bei Aufsteiger SC Berger Preuß moralische Aufbauarbeit angesagt. Der neue Eschweiler Fusionsverein fand sich nach dem Aufstieg blendend in der neuen Umgebung zurecht und rangierte nach zehn Spieltagen auf Tabellenplatz zwei. Dann rutschte der Fusionsverein aber in eine Krise und kassierte zuletzt acht Niederlagen in Folge. Frank Thielen will zwar nicht die Favoritenrolle übernehmen, hofft aber vor der Partie gegen den Aufsteiger: „Meine Mannschaft hat es verdient, sich endlich noch mal mit einem Sieg zu belohnen.“

In der Dürener Kreisliga A überraschte der TuS Schmidt am vergangenen Spieltag durch den 2:1-Erfolg beim Türkischen SV Düren und konnte sich mit dem unerwarteten Erfolg etwas aus der Abstiegsregion absetzen. Wobei die Situation im Keller der Liga durch die Spielausfälle noch unübersichtlich ist. Umso wichtiger war für TuS-Trainer Georg Bauer der Sieg. „Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, leider ist uns nachher die Luft ausgegangen, da haben wir uns nur noch hinten reingestellt und Glück gehabt, dass unser Gegner nach vorne zu verspielt war und seine Chancen nicht genutzt hat.“

Am aktuellen Spieltag stellt sich an der Eichheckstrasse der Tabellenvierte FC Rurdorf vor. Nach dem die Rurdorfer lange Zeit in der Hinrunde oben mitmischten, sind ihre Aufstiegsträume nach zuletzt vier Niederlagen in Serie geplatzt, daran ändert auch der 6:0-Sieg am vergangenen Spieltag gegen Salingia Barmen nichts.

Die Rurdorfer reisen an die Eichheckstrasse aber mit der Empfehlung, dass sie mit Tabellenführer Winden mit 51 Toren über die beste Offensive der Liga verfügen. Für den TuS-Trainer sind die Rurdorfer „klarer Favorit“. Personell sieht es wieder ganz schlecht bei den Schwarz-Gelben aus, bei denen der Coach wieder die kurzen Hosen anziehen muss.

Das Aufsteigertreffen der Liga zwischen dem SV Kelz und der SG Vossenack-Hürtgen am vergangenen Spieltag ging nach drei Erfolgen der Rureifeler am vergangenen Spieltag an den SV Kelz. „Auf einem schlechten Platz haben wir ein typisches 0:0-Spiel unglücklich verloren“, resümierte SG-Trainer Nils Degenhardt. Der SV Kelz kam durch ein Strafstoßtor zum 1:0, die Spielgemeinschaft traf nur den Pfosten.

Wenn es am Sonntag gegen den GFC Düren 99 geht, plagen Nils Degenhardt wieder personelle Sorgen, wahrscheinlich muss er sieben Stammspieler ersetzen. Trotz der nicht rosigen Situation fordert der Coach drei Punkte gegen den Mitaufsteiger, der aktuell unter dem Strich steht. „Wir wollen den Abstand nach unten vergrößern, deshalb müssen wir gewinnen.“

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