Konzen - Kreisdirektor freut sich auf „tolle Lösung” für die B258

Kreisdirektor freut sich auf „tolle Lösung” für die B258

Von: dm
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Konzen. Die B258 zwischen Fringshaus und der Autobahn bei Lichtenbusch wird verändert und umgestaltet: „Das wird eine ganz tolle Lösung”, ist Kreisdirektor Helmut Etschenberg überzeugt.

Es gebe „gute und konkrete Vorstellungen, wie die Situation zu verbessern ist”, betonte Etschenberg jetzt auf dem Parteitag der Konzener CDU.

„Mäusetunnel” eine Zumutung

Kreisdirektor Helmut Etschenberg, Spitzenkandidat der CDU für die Wahl zum Städteregionsrat bei der Kommunalwahl am 7. Juni, hatte durch kritische Anmerkungen auf einer Versammlung der Monschauer CDU Mitte Oktober des vergangenen Jahres in Mützenich eine eifrige Diskussion über die B258 zwischen der Eifel und Aachen ausgelöst.

Er hatte vor allem den Einbau der Schwellen (Mäusetunnel) auf der „kleinen Himmelsleiter” zwischen Fringshaus und Roetgen kritisiert. Die „permanenten Experimente” auf der B258 bezeichnete Etschenberg damals verärgert als „absolute Zumutung”, es prophezeite sogar, wegen der neuen verkehrstechnischen Änderung (Einbau der zehn Zentimeter hohen Fahrbahnteiler) werde es Situationen geben, „wo Monschau und Simmerath an bestimmten Tagen nicht mehr zu erreichen sein werden”. Vor den Mitgliedern der Monschauer CDU gab Helmut Etschenberg damals das Versprechen: Sollte er zum Präsidenten der Städteregion gewählt werden, werde er keine Ruhe geben, „bis man sich auf dieser Straße vernünftig in die Eifel bewegen kann”.

Nach seinen kritischen Anmerkungen auf der Monschauer Parteitag in Mützenich hat es dann Gespräche mit der zuständigen Straßenbaubehörde (Straßen NRW) gegeben, berichtete Helmut Etschenberg am Donnerstagabend auf der Versammlung der Konzener CDU. „Es gibt eine ganze Menge interessanter Ideen”, wie die B258” gestaltet werden könne, da werde es „in absehbarer Zeit deutliche Verbesserungen” geben, ist Etschenberg sicher. Dies gelte vor allem auch für den Bereich an Fringshaus, dort mündet der Verkehr von Lammersdorf und vom Rursee (über Kesternich) von B399 in die B258.

Einzelheiten zu den „neuen Plänen” wollte Helmut Etschenberg an diesem Abend noch nicht nennen, nur so viel: Geld für die Umgestaltung der Straße sei vorhanden - Geld, das eigentlich für die B258n vorgesehen war, doch die B258n wolle niemand. Die B258n sollte als Schnellstraße durch das Heydener Ländchen den Verkehr zwischen dem Aachener Ortsteil Richterich, der Stadt Herzogenrath und der niederländischen Stadt Kerkrade entlasten. Gegen diesen Plan gab es vehement Bedenken und Proteste.

Erste Einzelheiten über die „neue Planung” wurden jetzt auf einem Ortstermin an Fringshaus bekannt. Dort hatten sich auf Initiative der SPD-Fraktion im Monschauer Stadtrat unter anderem Mitglieder des NRW-Petitionsausschusses sowie Vertreter des NRW-Verkehrsministeriums, der Polizei Aachen und der Straßen NRW (vormals Landesbetrieb Straßenbau) versammelt.

Der Vertreter von Straßen NRW, Karl-Josef Reinartz, erläuterte dabei: Bei der jetzigen Lösung zwischen Fringshaus und Roetgen handele es sich um ein Provisorium, geplant sei, das erste Drittel der Strecke in Richtung Roetgen zweispurig zu gestalten. Auf den anderen zwei Dritteln soll es bergab einspurig und bergauf zweispurig gehen (die so genannte „2+1- Lösung”). An Fringshaus soll für den Verkehr aus Lammersdorf eine Einfädel-Spur angelegt werden.
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