Krankenhaus bleibt für SPD ein Sorgenkind

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Eicherscheid. Der SPD-Ortsverein Eicherscheid stellte seine Direktkandidaten für die Wahlbezirke Eicherscheid-Nord und Eicherscheid-Süd/Hammer/Dedenborn vor.

Otto Jungblut gehört auch bisher für Eicherscheid dem Rat an, ist als Mitglied des Pfarrgemeinderats und Vorsitzender des Förderkreises für das Pfarrheim fest im Dorfleben verankert. Stolz war er auf seine SPD, weil sie auch aus der Opposition viel bewegt habe, zum Beispiel bei der Einrichtung der Ganztagsschulen, die die CDU zunächst als „Mogelpackung” abgetan habe. Aufgaben für die Zukunft sah er vor allem in einer Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs, beim Erhalt des Krankenhauses und bei der Entlastung von zu hohen Abwassergebühren.

Stephan Kaever wohnt in Dedenborn und sammelte erste kommunalpolitische Erfahrungen im Stadtrat von Eschweiler. Ihm liegt vor allem am Herzen, die Dörfer attraktiver zu machen. Eine Verbesserung des Busverkehrs nutze nicht nur dem Fremdenverkehr, sondern auch jungen Familien und den Senioren. Notwendig sei deshalb die Ausweisung von Pendlerparkplätzen, denn der Fahrplan könne nicht für alle Orte eine gleich gute Dichte des Busverkehrs anbieten.

Uwe Zink, Kandidat für das Amt des Städteregionsrats, stellte klar, dass der Kreis bei der Klärung des abfließenden Wassers aus dem Höfener Schwanenteich nichts Unrechtes verlangt habe, sonst hätte die Stadt nicht zugesagt, Schilf als Barriere einzusetzen. Im Übrigen gälten die Gesetze des Bundes und des Landes für die Stadt ebenso wie für ihre Bürger.

In der Diskussion ging es dann nicht zuletzt ums Krankenhaus: Uwe Zink wurde die Sorge mit auf den Weg gegeben, dass die Zuschüsse des Kreises und der Gemeinden wenig nutzten, wenn nicht kontrolliert werde, was mit dem Geld geschehe; derzeit befürchteten die Mitarbeiter, dass die Geburtshilfe in zwei Jahren nach Auslaufen der Zuschüsse geschlossen werde.

Wenig hilfreich sei auch, dass der Notdienst Eltern mit ihren Kindern gleich nach Stolberg schicke, weil er sich bei Kinderkrankheiten überfordert sehe. Da könne es nicht verwundern, wenn Patienten sich gleich zu anderen Krankenhäusern orientierten.

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