Roetgen - Konzessionsvertrag geschlossen: Roetgen und RWE bleiben sich treu

Konzessionsvertrag geschlossen: Roetgen und RWE bleiben sich treu

Von: jpm
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Auf weitere 20 Jahre: Die Unte
Auf weitere 20 Jahre: Die Unterschrift unter dem Konzessionsvertrag war für Bürgermeister Manfred Eis (vorne links) und RWE-Personalvorstand Dr. Heinz-Willi Mölders (vorne rechts) reine Formsache. Mit dabei (hintere Reihe von links): Roetgens Kämmerer Heinz Mertens sowie für RWE Franz Conrads, Walfried Heinen, Hans Fabelje sowie (vorne rechts) Rainer Hegmann. Foto: Jan Mönch

Roetgen. Konzessionenvergabe, die Zweite: Nachdem Roetgen in der vergangenen Woche (wie berichtet) seine Gaskonzessionen vergeben hat, ist nun auch die Frage der Energieversorgung offiziell geklärt. Und wieder sah die Gemeinde offenbar keinen Grund zum Umsatteln, denn der neue Partner heißt genau wie der alte: RWE.

Auch die Aachener Stawag, die Stolberger EWV, Alliander aus Heinsberg und Enwor aus Herzogenrath hätten die Konzessionen gern gehabt, jedoch setzte der Essener Energieriese sich durch. Für weitere 20 Jahre hat die Rheinisch-westfälische Elektrizitätswerk AG durch die Unterschriften von Bürgermeister Manfred Eis sowie RWE-Personalvorstand Dr. Heinz-Willi Mölders das „Wegerecht” auf das Verlegen von Versorgungsleitungen und darf Roetgen mit Energie versorgen. Zeitlich wird somit das Maximum erfüllt, denn eine längere Vertragslaufzeit räumt der Gesetzgeber nicht ein.

Viel verändert hat sich gegenüber dem alten Vertrag nicht, einige kleine Neuerungen gibt es aber doch. So falle das Paragraphenwerk „kommunalfreundlicher” aus, findet Rainer Hegmann, bei RWE Leiter für die Hauptregion Rhein-Ruhr. Treten beispielsweise Straßenschäden dort auf, wo RWE innerhalb der letzten fünf Jahre gebuddelt hat, trage sein Haus nun die Beweislast, für diese nicht verantwortlich zu sein. Bislang war das genau andersherum.

Wie bei den Gaskonzessionen hat Roetgen sich auch bei den Stromkonzessionen eine Ausstiegsmöglichkeit nach zehn Jahren offen gehalten - ohne davon auszugehen, über diese irgendwann nachdenken zu müssen, wie sowohl der Bürgermeister als auch sein Kämmerer versichern. „Am allerbesten”, sagt Manfred Eis, „ist es sowieso, wenn so ein Vertrag 20 Jahre in der Schublade liegt, ohne dass man ihn braucht.”
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