Konzert: Von Rapunzel bis „Mamma Mia”

Von: breu
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Der Musikverein „Diana” Kest
Der Musikverein „Diana” Kesternich unter Leitung von Simone Schlesack bot ein modernes, abwechslungsreiches Konzert im Antoniushof. Foto: Kornelia Breuer

Kesternich/Rurberg. Am Samstagabend fanden sich so viele Besucher im Antoniushof ein, dass noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten. Mit Spannung erwarteten sie das angekündigte moderne, abwechslungsreiche Programm.

Nachdem der Vorsitzende Klaus Schmitz die Gäste begrüßt hatte, eröffneten die Musiker das Konzert mit „Spirit of Life” vom belgischen Komponisten Johan Nijs.

Hans-Jürgen Jansen führte mit kurzen Erläuterungen zu den jeweiligen Stücken durch den Abend und begann seine Ausführungen mit den Worten: „Unter der Leitung von unserer jungen Dirigentin Simone Schlesak entwickeln wir uns schon seit einer Weile weiter. Und so werden die Erwartungen derjenigen eher nicht erfüllt, die auf Marschmusik, Polkas oder Walzer ausgerichtet sind. Wenn wir moderne Stücke spielen, bedeutet dies für uns nicht, dass wir Sie zuballern mit basslastiger Musik neuester Machart. Die Komponisten sind im wesentlichen vom Alter her einzuordnen als Mitt-40er bis End-50er.”

Mit „Mamma Mia” von Abba, arrangiert von Frank Bernaerts, traf die Diana den Geschmack des Publikums. Die Musik zum Märchen „Rapunzel”, vertont von Bert Appermont hatte eine längere Einführung durch den Moderator verdient, er sprach von den Zweifeln des Orchesters nach dem Vorschlag durch die Dirigentin, sich an diese Herausforderung zu wagen. Thaddäa Cremer trat als Märchenerzählerin ans Mikrofon und unterstrich die gekonnte Darbietung des Stückes in vier Teilen mit dem Text des Märchens. Nach der gelungenen Aufführung belohnte das Publikum die Musiker mit reichlich Applaus.

Mit dem „Mitternachtsblues”, einem Solostück für Trompete von Franz Grothe aus den 1920er Jahren, zeigte Christian Schmitz wie gut er seine Trompete beherrscht. Mit „Lord of the Dance”, der Musik von Ronan Hardimon zur bekannten irischen Tanzshow ging es in die Pause. Bekannte Melodien von Udo Jürgens, von Kurt Gäble zu einem Medley arrangiert brachten die Zuhörer zum mitsummen. Mit der Filmmusik zum gleichnamigen Film „How to train your dragon” von John Powell ging es wieder in die Märchenwelt. Das „Conserto-dámore” von Jacob de Haan vereinigt mehrere Musikstile und wurde von den rund 30 Musikern hervorragend gemeistert.

Nach der Ankündigung durch den Moderator setzten die Musiker schwarze Hüte und Sonnenbrillen auf und erinnerten mit der „Blues Brother Revue” an die Band aus den 70-80er Jahren. Der schwungvolle Paso Doble „Pepe” sollte den krönenden Abschluss des Abends bilden. Auf Wunsch der begeisterten Zuschauer gaben die Kesternicher Musiker mit „I Was Made For Lovin You!” und dem „Europa Mars” zwei Zugaben. „Das war mal was ganz anderes, aber toll gemeistert” und „ein schönes, abwechslungsreiches Programm, ein Genuss!” - so und ähnlich lauteten die Kommentare der Gäste, die nach dem Konzert noch gerne im Antoniushof verblieben.
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