Monschau - Konzert der Musikschule Monschau: Klänge aus aller Welt

Konzert der Musikschule Monschau: Klänge aus aller Welt

Von: mon
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Beim bisher größten Konzert der Musikschule Monschau gab es eine bunte Mischung aus Klassik, Jazz, Filmmusik und traditionellen Liedern aus aller Welt.
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Beim bisher größten Konzert der Musikschule Monschau gab es eine bunte Mischung aus Klassik, Jazz, Filmmusik und traditionellen Liedern aus aller Welt.

Monschau. Mit dem wohl bisher größten Konzert überzeugte am vergangenen Samstag die Musikschule Monschau im Bürgersaal des Auklosters. Das umfangreiche Programm mit 32 Auftritten und einem bis zum letzten Platz gefüllten Bürgersaal bestätigte die Musikschule unter der Leitung von Harrie Boers die hervorragende pädagogisch-musikalische Arbeit in der Region, egal ob im Einzel- oder Gruppenunterricht oder in der Ensemblearbeit.

Mit viel Engagement, Witz und Charme begrüßte Boers das anwesende Publikum, meist Eltern, Freunde und Geschwister der Schüler und leitete durch das umfangreiche Programm der Holzbläser, Klarinette, Saxofon, Trompete, Fagott und Klavier, beginnend mit den ganz jungen Schülerinnen und Schülern. Gespielt wurde eine bunte Mischung aus Klassik, Jazz, Filmmusik und traditionellen Liedern aus aller Welt. Selbst die Jüngsten zeigten keine Scheu, sich öffentlich zu präsentieren und absolvierten ihr Programm mit jeweils zwei, drei oder vier Stücken mit Bravour.

Mutig zeigte sich auch Caren Dick, die nach nur einem Jahr Unterricht auf dem Sopran-Saxofon ihr Können bewies, begleitet durch die eigene Tochter (Alt-Saxofon). „Ich war unendlich aufgeregt“, beteuerte die Mutter nach dem Auftritt, weitaus mehr als ihre Söhne Simon (Alt-Saxofon) und der neunjährige Florian (Klarinette), „der hat überhaupt keine Angst“. Zwei weitere Kinder hätte sie noch zu Hause, einer spiele Querflöte und der ganz Kleine Blockflöte.

Das Publikum zeigte seine Sympathie durch Mitklatschen und Singen und einem großen Applaus. Unter den vielen Interpreten war auch die neunjährige Maja Theissen am Klavier mit klassischen Stücken, die neben dem Unterricht „Theorie“ und „Gehör“ belegt, denn: „ich will wissen, was ich spiele“. „Sie ist ein Vorbild für viele“, lobte Boers.

Und auch bei Maja Theissen machte sich das tägliche Üben auf der Klarinette bezahlt. Schön melodisch, ebenso wie der kleine Gast aus Holland, Kim Schoenmakers, spielte sie ihr Repertoire. Vor der Pause zeigte die zweite Bläserklasse ihr Können und damit ging nochmals ein großer Dank an das St. Michael Gymnasium für die gute Zusammenarbeit und an den Lions-Club für die großzügige finanzielle Unterstützung der Ensembleklassen.

Prüfungsprogramm vorgestellt

In den Kursen am Gymnasium spielen Kinder unterschiedlicher Schulklassen zusammen, bevor es nach zwei Jahren im Einzelunterricht weitergeht. „Toll, dass diese Schule das anbietet“, so Boers. Nach der Pause ging es dann mit der ersten Bläserklasse und den fortgeschrittenen Schülern weiter. Darunter zwei Schülerinnen, Anika Breuer und Saskia Gombert, die ihr Prüfungsprogramm vorstellten. Diese Prüfung wird im Kreis Aachen vom Musikverband durchgeführt.

Je fortgeschrittener der Abend um so anspruchsvoller wurden die Vorträge. Michael (Alt-Saxofon) und Jonas Breuer (Trompete) brillierten mit ihren Vorträgen, Mona Nymphius (Alt-Saxofon) spielte schön melodisch zu der Klavierbegleitung ihrer Mutter Bärbel und gemeinsam leiteten sie, begleitet von der Konzertpianistin Birgit Röseler, zum Höhepunkt über: zu den Stücken von Astor Piazolla, gespielt von Bärbel Nymphius auf der Klarinette.

Dann, schon zu später Stunde, die Premiere des Klarinetten-Chors und des Saxofon-Ensembles mit Harrie Boers.

Dank ging nicht nur an Birgit Röseler, den Lions Club und an das gute Dozententeam, sondern auch an fünf ausgewählte Schülerinnen und Schüler für ihre außergewöhnlich guten Leistungen. Lutz, Max und Jan Köstner, Rebekka Förster und Sara Mertens bekamen ein Zertifikat des Deutschen Tonkünstlerverbandes, einer Anerkennung auf Bundesebene für Schüler, die an Ensembles teilnehmen.

Der Deutsche Tonkünstlerverband (DTKV) steht seit seiner Gründung vor mehr als 150 Jahren für Fachkompetenz in allen musikpädagogischen, musikwissenschaftlichen und künstlerischen Angelegenheiten. Darüber hinaus bezeugte die ausgelassene Stimmung und langanhaltender Beifall im Bürgersaal ein gelungenes Konzert.

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