Konzener Theaterverein präsentiert „Aschenputtel“

Von: Alfred Mertens
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Mit dem Frühjahrsmärchen „Aschenputtel“ begann für den Theaterverein Konzen die Spielzeit 2014. Gleich zweimal „volles Haus“ hieß es am vergangenen Wochenende bei den Aufführungen im Musik- und Kulturzentrum Konzen. Foto: A. Mertens

Konzen. Wer kennt sie nicht, die Märchenfigur Aschenputtel, die im deutschsprachigen Raum vor allem durch die Märchensammlung der Gebrüder Grimm in aller Munde geblieben ist. In einer eher spaßigen Version präsentierte der Konzener Theaterverein dem Publikum im Musik- und Kulturzentrum das Theaterstück von Ina Raßbach-Bernschein nun im Rahmen seiner jährlichen Märchenaufführung.

Nach den Erfolgen aus den Vorjahren, wo „Alice im Wunderland“, „Die Schneekönigin“ und „Der Räuber Hotzenplotz“ aufgeführt wurden, startete der Konzener Theaterverein mit dem Märchen „Aschenputtel“ in die Spielzeit 2013/2014. „Ausverkauft“ hieß es sowohl bei der Premièren-Vorstellung als auch tags darauf bei einer weiteren Vorstellung im Musik- und Kulturzentrum. „Die Proben, mit denen wir im Januar begonnen hatten, haben sich auf jeden Fall gelohnt. Alle Beteiligten haben ihre Aufgaben mit Bravour bestanden“, zeigte sich Renate Preiss, die für die Gesamtleitung des Theaterstückes verantwortlich zeichnet, sehr zufrieden.

Zweimal wöchentlich geprobt

Zunächst trafen sich alle Beteiligten zweimal wöchentlich zur Probe im MuK. „Wie üblich begannen wir auch diesmal zunächst mit einer Leseprobe, ehe dann endlich die Bühne betreten werden konnte. Die für das Theaterstück benötigten Requisiten wurden besorgt, und nach und nach – nachdem jeder einzelne noch seine speziellen Ideen eingebracht hatte – nahm das Theaterstück langsam Konturen an. Mit dem Beginn der letzten Woche vor der Premiere wurden dann noch vier intensive Proben durchgeführt“, lässt Renate Preiss die Zeit vor der ersten Aufführung noch einmal Revue passieren. „Ohne das Team, das im Hintergrund agiert, ist eine Aufführung sowieso nicht möglich“, betonte sie.

Dumme, zänkische Schwestern

Die Handlung des Märchens ist alt bekannt. Aschenputtels Stiefmutter (Gertrud Werker-Nießen) ist eine hinterlistige Frau, wobei sich ihre Töchter Nella (Svenja Stevelmans) und Stella (Ina Thomas) eher durch Dummheit und ihre ewigen Streitereien um den Prinzen (Nikolai Huppertz) hervorheben. Aschenputtel (Katharina Huppertz) selbst ist ein lustiges, freches Mädchen, das sich kleine Späßchen mit dem königlichen Hofboten (Saskia Huppertz) erlaubt und später dann Hilfe von einer aufbrausenden guten Fee (Jana Egyptien) bekommt, die auf ihre alten Tage das Zaubern etwas verlernt hat. Dennoch geht Aschenputtel zum Ball, um dort ihren Prinzen wieder zu treffen, den sie schon ein Mal an einem Bach kennen gelernt hatte.

Im Schloss des Prinzen geht es lustig her: Der König (Markus Offele) und seine Königin (Birgit Gillessen) wollen sich eigentlich zurückziehen, damit sie den ganzen Tag schmusen können, denn sie sind noch immer so verliebt wie am ersten Tag. Die königliche Großmutter (Marliese Paas) ist sehr erfahren, aber etwas verwirrt und schwerhörig, der Hofmarschall (Heiko Valentin-Krebs) ist nervig, Majordomus (Jonas Call), der königliche Ausrufer, ist öfter als einmal etwas durcheinander, und zum guten Schluss gibt es noch die verfressene, heiratswütige Prinzessin Malwina (Alina Jansen) aus dem Nachbarland, die den Prinzen heiraten soll, wenn er sein geliebtes Aschenputtel nicht findet. In weiteren Rollen standen Lukas Herbst (Schuhpage) und Tim Gillessen (Hofkurier) auf der Bühne.

Wie in Grimms Original gibt es natürlich auch bei dieser spaßigen Version der bekannten Aschenputtel-Geschichte das Happy End, als nur dem schönen Aschenputtel der verlorene Schuh passt.

Die Tanzgruppe wartete mit einem Feentanz und mit einem Balltanz im Schloss auf, zur Gruppe zählten Ines Abel, Marie und Maya Banzet, Helena Braun-Gonzalez, Leon Förster, Astrid Hentsch, Svenja Herbst, Lea Hülsmann, Lucie Offele sowie Jakob und Jana Vollmann. Die Tänze hatten Renate, Monika und Katharina Huppertz mit den Kindern einstudiert.

Für den schönen Bühnenbau zeichneten Christian und Rudolf Huppertz, Manfred Jansen, Tom Karst, Werner Läufer und Sabine Skoupy verantwortlich. Weitere Aufgaben übernahmen Markus Förster, Stefan Herbst, Marco Völl und Patrick Werker (Technik), Marianne und Ramona Huppertz sowie Kerstin Preiss (Souffleusen), Andrea Werker (Kostüme), Stephanie Krings (Frisuren), Eva Damoiseaux (Maske), Kerstin Preiss (Plakatbild) und Sandra Förster (Werbung).

Zwei weitere Aufführungen

Zwei weitere Aufführungen des Märchens finden am Sonntag den 30.03.14 um 11.00 Uhr und um 14.30 Uhr im Musik- und Kulturzentrum Konzen statt. Hierzu können Tickets am Dienstag und Donnerstag von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr im MuK erworben oder unter www.theaterverein-konzen.de bestellt werden.

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