Konzener Hahnenköppen: Josef Klein macht dem Hahn den Garaus

Von: nap
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Beim 25. Hähnenköppen bei der Konzener Großkirmes gab es mit acht Wettstreitern einen Teilnehmerrekord. Am Ende hatte Josef Klein das glücklichste Händchen und freute sich mit seiner Frau Susi. Foto: N. Palm

Konzen. Großer Jubel hallte am Sonntagnachmittag aus dem Saal der Konzener Gaststätte „Achim und Elke“, als Josef Klein beim traditionellen Hahnenköppen dem Hahn mit dem insgesamt 41. Schlag den Garaus machte.

„Du wolltest unbedingt neuer Hahnenkönig werden, und jetzt hast du es verdient geschafft“, freute sich Moderator Matthias Steffens. Josef Kleins Frau Susi schien schon geahnt zu haben, dass ihr Mann alles daran setzen würde, den entscheidenden Schlag auszuüben und hat schon einmal „vorsorglich zwei Tage Urlaub eingetragen“, sagte Steffens schmunzelnd.

Die Anwärterliste war auch in diesem Jahr wieder lang. Für Frank Jung, Stefan Scheuer, Alina Jansen, Jennifer Call und Stefan Thoma waren zahlreiche Schläge gekauft worden, Hahnenkönig wollte jedoch niemand von ihnen werden. Dennoch konnte man auf dem 25. Konzener Hahnenköppen einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.

Gleich acht Teilnehmer begaben sich in den Wettstreit um das Amt des neuen Konzener Hahnenkönigs. Josef Klein, Janina Steffens, Edgar Roder, Martin Lenzen, Markus Roder, Manuel Zilligen, Ingo Steffens und Leo Huppertz lieferten sich über fünf Runden einen spannenden Wettkampf, ehe Josef Klein in der sechsten Runde mit dem insgesamt 41. Schlag der große Triumph gelang.

Die meisten Fans hatte wohl Erzieherin Janina Steffens. Lautstark feuerten ihre Kindergartenkinder die einzige Dame der Anwärterrunde an. Vater und Moderator Matthias Steffens wurde bei den Schlägen seiner Tochter auf das Federvieh schon nervös. Auch Martin Lenzen sowie Edgar und Markus Roder zeigten sich fest entschlossen und konnten einige starke Schläge verzeichnen.

Die gespannten Kirmesbesucher kannten dann kein Halten mehr, als Josef Klein der entscheidende Schlag gelang. Frau Susi und Sohn Max freuten sich mit. Schnell wurde der frischgebackene Hahnenkönig von zahlreichen Gratulanten umringt. Dabei strahlte er bis über beide Ohren.

Seine Freunde, Nachbarn und zahlreiche weitere Helfer hatten indes alle Hände voll zu tun, die Königsresidenz in der „Kaplanei“ für den bevorstehenden Besuch des gesamten Kirmesvolkes herzurichten. Am Kirmesmontag konnte es sich die Majestät beim Kirmesfrühstück im Musik- und Kulturzentrum (MuK) sowie beim Frühschoppen noch einmal so richtig gutgehen lassen, ehe er am späten Abend nach dem Königsball die Kirmes mit seinem treuen Gefolge begrub.

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