Nordeifel - Konzen empfängt Spitzenreiter St. Jöris

Konzen empfängt Spitzenreiter St. Jöris

Von: kk
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Gegen die Zweite des SV Breinig zeigten die Konzener sich im letzten Heimspiel mit Mannschaftsführer Max Rader und Andreas Bücker (Nr. 5) immer präsent und zweikampfstark. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Der Trainer des TV Konzen, Frank Thielen, war nach der knappen 2:3-Niederlage beim SC Berger Preuß nicht gut auf den Schiedsrichter zu sprechen. Der hatte seiner Meinung nach die Konzener durch einige fragwürdige Entscheidungen klar benachteiligt. Durch die unnötige Niederlage beim Eschweiler Fusionsverein rutschten die Konzener ins Niemandsland der Tabelle ab.

Auch wenn die Saison noch sehr jung ist, wartet auf den TV bereits am Samstag gegen Aufsteiger und Tabellenführer SV St. Jöris eine richtungsweisende Begegnung. Mit drei Siegen gegen den VfL Vichttal (3:0), den SC Berger Preuß (2:0) und am vergangenen Spieltag gegen Mitfavorit Burtscheider TV verweist die Mannschaft aus dem Eschweiler Stadtteil auf eine makellose Bilanz.

Durch einen Heimrechttausch am zweiten Spieltag trug der Aufsteiger alle Spiele vor heimischer Kulisse aus. Auswärtsluft weht ihm heute Abend erstmalig in Konzen um die Nase – und die soll dem Neuling nicht bekommen, hofft jedenfalls der Konzener Coach: „Ich glaube, dass die eine gute Mannschaft haben, aber um in der Tabelle wieder mehr nach oben zu kommen, müssen wir gewinnen.“

In der Dürener Kreisliga A verlief der Spieltag für die Nordeifelteams nicht wie erwartet. „Wir haben in der ersten Halbzeit erschreckend schlecht gespielt, das war ein Rückfall in alte Zeiten“, monierte der Trainer des TuS Schmidt, Georg Bauer, den schwachen Auftritt seines Teams beim 2:2 gegen das bis dato punktlose Team von Jugendsport Wenau II. Erst im zweiten Abschnitt spielten die Schmidter besser, gaben in der Nachspielzeit aber noch den Sieg her. Nach Unentschieden, Sieg und Niederlage ist beim aktuellen Gegner FC Rurdorf noch keine klare Tendenz erkennbar, wo es in dieser Saison hingehen soll.

Punkt für Schmidt wichtig

Viele Kenner der Liga schätzen die Rurdorfer hoch ein, dazu gehört auch der Schmidter Coach: „Es wird zwar schwer, einen Punkt von da mitzubringen, aber da eine Woche später ein noch schwereres Spiel gegen Spitzenreiter Huchem/Stammeln wartet, wäre ein Punkt aus Rurdorf schon wichtig.“

Jetzt schon bei der SG Vossenack/Hürtgen von einem Fehlstart zu sprechen, wäre verfrüht. Bei der Spielgemeinschaft hatte Trainer Tim Krumpen keine drei Niederlagen zum Saisonstart auf dem Zettel, umso ärgerlicher war für ihn die unnötige 1:4-Niederlage am vergangenen Spieltag in Titz. „Wir haben wieder mal zwei ganz dumme Tore nach Standardsituationen kassiert, die überhaupt nicht nötig waren“, ärgerte er sich über den vermeidbaren und frühen Rückstand, dem die SG dann 75 Minuten hinterherlief.

Mit dem Hambacher SV stellt sich am Sonntag in Vossenack eine Mannschaft vor, die mit einer Niederlage und zwei Siegen auf eine positive Auftaktbilanz verweist. Tim Krumpen weiß, dass auf sein Team eine schwierige, aber keine unlösbare Aufgabe wartet. „Jetzt muss ein Sieg her, und wenn es ein ganz dreckiger ist“, fordert er die ersten Zähler.

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