Konzen - Konzen: Asphaltdecke löst sich stellenweise auf

Konzen: Asphaltdecke löst sich stellenweise auf

Von: P. St.
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Die Ortsdurchfahrt Konzen wird stark beansprucht. Im Laufe des Jahres hat die Asphaltdecke Risse und Löcher bekommen. Die Konzener Ratsvertreter Matthias Steffens und Micha Kreitz hoffen, dass eine Sanierung möglich ist. Foto: P. Stollenwerk

Konzen. Seit Jahrzehnten stellt die Ortsdurchfahrt Konzen der Bundesstraße 258 eine verkehrstechnische Herausforderung dar. Schwere Unfälle bilden zum Glück die Ausnahme, seit die in den 1970er Jahren noch schnurgerade Fahrbahnen entschärft wurde. Die Höchstgeschwindigkeit wurde damals von Tempo 70 auf Tempo 50 reduziert und es wurden zahlreiche Fahrbahnverschwenkungen und Mittelinseln eingebaut, die im Laufe der Jahre mehrfach verändert wurden.

Jetzt ist es wieder Zeit, sich der Ortsdurchfahrt zu widmen, auf der täglich mindestens 10000 Fahrzeuge verkehren. Das meinen jedenfalls Ortsvorsteher Matthias Steffens und der Konzener CDU-Ratsherr Micha Kreitz. In einem gemeinsamen Schreiben bitten darum, dass die Sanierung der etwa zwei Kilometer langen Ortsdurchfahrt „kurzfristig“ in Angriff genommen werden soll.

Das Schreiben richtet sich an die beiden Landtagsabgeordneten Axel Wirtz (CDU) und Stefan Kämmerling (SPD). Weitere Adressaten sind Edgar Klein, Leiter der Regionalniederlassung Ville-Eifel des Landesbetriebs Straßenbau NRW und Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter.

„Die Straße befindet sich in einem katastrophalen Zustand“, sieht der Ortsvorsteher die Verkehrssicherheit in Gefahr. Ein Zwischenfall aus jüngster Zeit war es dann, der die beiden Ortspolitiker zum raschen Handeln aktivierte: „Am Heiligabend musste die Polizei mit einem Einsatzwagen über eine Stunde vor Ort präsent sein, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und zu verhindern, dass Kraftfahrzeuge in die inzwischen 30 bis 50 Zentimeter tiefen Löcher fuhren, bis der Landesbetrieb Straßen NRW vor Ort war, um notdürftige Reparaturen vorzunehmen,“ schildern Matthias Steffens und Micha Kreitz das Szenario vor Ort.

In der gleichen Woche sei dann für mehrere Stunden eine Kehrmaschine im Einsatz, gewesen, um das ausgespülte Material wegzukehren. Die beiden Konzener Kommunalpolitiker weisen darauf hin, dass die B 258 ist die am stärksten frequentierte Bundesstraße im Stadtgebiet Monschau sei. Seit Jahren sei der Fahrbahnbelag „in Gänze stark sanierungsbedürftig“.

In den letzten Jahren seien insbesondere an den Fahrbahnrändern und im Bereich der Verschwenkungen und Mittelinseln immer wieder ganz Stücke Asphalt heraus gebrochen. Die nach dem Winter 2011/2012 erfolgten Asphaltreparaturen seien größtenteils alle durch Frost wieder ausgebrochen oder durch Regen ausgespült worden, so die Beobachtung.

Eine „kurzfristige und grundlegende Sanierung der gesamten Ortsdurchfahrt, die über partielle Reparaturen hinaus geht, wird daher von uns nachdrücklich gefordert“, sehen Steffens und Kreitz weiteres Flickwerk als nicht zielführend an.

Gleichzeitig wird darum gebeten, ebenfalls zu prüfen, inwiefern in einem entsprechenden Gesamtkonzept an die Sanierung der Geh-/Radwege entlang der Bundesstraße in Angriff genommen werden könne. Ideal aus der Sicht der Sicht des Ortsvorstehers wäre an einer Fahrbahnseite ein kombinierter Rad-/Gehweg und auf der anderen Seite eine funktioneller Gehweg.

Matthias Steffens hofft, dass der Notruf aus Konzen Gehör findet, wohl wissend, dass die Sanierung der Ortsdurchfahrt Konzen derzeit auf der Prioritätenliste des Landes wohl eher einen hinteren Rang einnimmt und auch die finanziellen Mittel der Stadt Monschau, die ja bei einem möglichen Ausbau der Gehweg in die Verantwortung genommen würde, mehr als überschaubar sind.

Dennoch, so der Ortsvorsteher, „sehen wir es als unsere Verpflichtung an, eindringlich auf die jetzige Situation hinzuweisen.“ Man wolle sich später nicht dem Vorwurf aussetzen, auf offensichtliche Mängel nicht reagiert zu haben.

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