Konkrete Erwartungen an die Städteregion

Von: wm
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Sie alle halten seit vielen Jahren ihrer CDU die Treue. Für 25-, 40- und 50 jährige Parteizugehörigkeit wurden verdiente Parteimitglieder auf der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Monschauin Kalterherberg geehrt. Foto: Walter Mertens

Kalterherberg. Ganz im Zeichen des Wahljahres stand die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Monschau, die am Donnerstag in Kalterherberg stattfand. 90 Mitglieder konnte der Vorsitzende Alexander Lenders im Hotel Hirsch begrüßen.

Besonders erfreut zeigte sich Lenders darüber, auch die inzwischen 92-jährige Franziska Hüpgen aus Monschau begrüßen zu können, die, gemeinsam mit ihrem Ehemann Hermann Hüpgen, vor über 60 Jahren den CDU-Stadtverband mitbegründete.

In seiner Begrüßung unterstrich Lenders die Bedeutung Europas gerade für die Stadt Monschau und die zukünftige Städteregion Aachen. Der neue Verbund müsse weniger die Herzen, sondern den Verstand der Menschen erreichen.

„Die Kostenersparnis von 10 Prozent in den zusammengelegten Ausgaben bis 2015 ist und bleibt für uns der Dreh- und Angelpunkt unseres CDU-Programms.” Die eingesparten Mittel müssten durch weniger Umlage direkt den Kommunen und damit den Menschen vor Ort zukommen.

Die Städteregion aber dürfe nicht nur auf die Kostenseite reduziert werden. Viele kommunale Vorhaben könnten nur durch den größeren Verbund, die Städteregion, gelöst werden.

Der Erhalt des Krankenhauses Simmerath sei dafür ein gutes Beispiel. Man müsse dem Kreis Aachen dankbar sein, dass er dieses Problem an sich gezogen und mit Hilfe der Kommunen vorübergehend gelöst habe.

Lenders zeigte sich überzeugt, dass der neue Städteregionsrat Helmut Etschenberg, wenn es nötig sein sollte, erneut eine Initiative für den Erhalt des Krankenhauses ergreifen werde.

„Notfalls muss die Städteregion das Krankenhaus Simmerath übernehmen. Bei Helmut Etschenberg, den ich als aktiven und effektiven Sozialpolitiker kenne, wäre es sicher in den besten Händen!”

Im Hinblick auf die anstehende Kommunalwahl und die Gründung der Städteregion Aachen zeigte Marcel Philipp, CDU-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Aachen auf, dass Stadt und Kreis Aachen zusammenwachsen. Schon längst spielten die Grenzen zwischen Stadt und Kreis keine Rolle mehr.

Vor den Wahlen zum neuen Vorstand übernahm Bürgermeister Theo Steinröx das Amt des Versammlungsleiters. Er nutzte die Gelegenheit, die Kommunalpolitik in den Mittelpunkt zu rücken.

Den Bürger vor Ort interessiere nicht so sehr die Weltpolitik. Für ihn sei wichtig, ob der Kanaldeckel neben seiner Haustür klappere oder nicht, ob Straßen und Schulen in Stand gesetzt würden und ob Sport- und Schwimmhallen genutzt werden könnten.

Und hier sei die CDU und die Stadt Monschau auf einem guten Weg. Gerade für die seit letztem Jahr geschlossene Schwimmhalle und die Turnhalle an der städtischen Realschule zeichne sich eine Lösung ab.

Die anschließende Wahl des Vorsitzenden bestätigte Alexander Lenders mit überwältigender Mehrheit. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Heike Bäumler und Micha Kreitz in ihren Ämtern bestätigt.

Herbert Huppertz stellte sich als stellvertretender Vorsitzender nicht wieder zur Wahl. Kreisvorsitzender Axel Wirtz stellte aus Sicht des Kreisverbandes drei Themen in den Fokus.

Neben der Instandsetzung der Schwimmhalle sei dies die Förderung des Vereinswesens und die Erhaltung der Schulstandorte. Durch das intakte Vereinsleben besonders in der Eifel, bei dem nahezu jeder Jugendliche im sozialen Netz der Vereine aufgefangen werde, gebe es hier nur wenige Probleme.

Die Wahl des Schatzmeisters bestätigte Josef Prümmer in seinem Amt. Pressesprecher ist Tim Jansen. Zu Beisitzern wurden Elisabeth Aderhold ( Kalterherberg), Waltraud Haake (Rohren), Jaqueline Huppertz (Mützenich), Josef Hermanns (Monschau), Dieter Johnen (Konzen), Conny Roder (Höfen) und Peter Weber (Imgenbroich) gewählt. Hans-Peter Dörr (Mützenich) und Klaus Weber (Imgenbroich) standen nicht mehr zur Verfügung.

Bürgermeisterkandidatin Margareta Ritter und Micha Kreitz betonten aus Sicht von Verwaltung und Fraktion, dass ihre Ziele eine starke Wirtschaft für die Region, gute Schulen und ein lebenswertes Wohnumfeld seien.

Zur Umsetzung dieser Ziele seien in den letzten 10 Jahren über 9 Mio. Euro in den Ausbau der Schulen geflossen. Die Anbindung an das Oberzentrum Aachen sei vorrangiges Ziel der Verkehrspolitik.

Ein Forschungsprojekt der RWTH Aachen soll dazu führen, die Stadt Monschau mit Breitbandverkabelung zu versorgen.
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