Monschau - Komplimente für die jungen Gitarristen

Komplimente für die jungen Gitarristen

Von: mon
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Junge Gitarristinnen und Gitarristen präsentierten ihr Können in der Mädchenrealschule St. Ursula. Dabei: der Leiter der Musikschule Monschau, Harrie Boers, die drei Dozenten Jennifer Uhlein-Jansen, Waltraud Linzenich und Bengt Jablonski, sowie der Überraschungsgast Georg Kaiser. Foto: Vera Monterey

Monschau. Mit „Toi, toi, toi“, und „Hals und Beinbruch“, begann das Gitarrenkonzert der jungen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Monschau. Veranstaltungsort war die Aula der Mädchenrealschule St.-Ursula in Monschau.

Etliche Eltern, Großeltern und Geschwister kamen, um die jungen Gitarristen bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt beizustehen.

Harrie Boers, langjähriger Leiter der Musikschule Monschau, eröffnete das Konzert mit Grußworten an die versammelten Gäste, an Schule, Dozenten und Geschäftsleitung.

Lukas Stollenwerk (9) begann das Konzert mit zwei selbst ausgesuchten Stücken, mit „Blowing in the wind“ von Bob Dylan und „Über den Wolken“ von Reinhard Mey. Fehlerfrei und mit einer unnachahmlichen Seelenruhe absolvierte er sein Programm. Der zehnjährige Marc Jansen folgte mit „Tom Dooley“. „Das kann ich“ hätte der junge Gitarrist gesagt, der erst vor zweieinhalb Monaten mit dem Unterricht bei Waltraud Linzenich begonnen hat.

Als Drittes spielte Lina Claßen (7) auf einer „halben“ Gitarre, einer kleinen Gitarre, speziell für Kinder. „Bela Bimba“ meisterte sie gekonnt. „Sehr gut“, fand Mutter Melanie ihren Vortrag. „Ich finde es toll, dass sich die Kinder in diesem Alter so etwas trauen.“ Eltern sollten ihren Kindern etwas „für das spätere Leben geben“, so die Mutter der musikalischen Tochter.

Mario Schreiber (10) fuhr mit dem Konzert fort, konnte sowohl Noten als auch Akkorde spielen. Der neunjährige Florian Förster wagte sich nach nur einem halben Jahr des Unterrichts an „Sailing“ und überzeugte ebenfalls die anwesenden Gäste. Dann kam Stefan Kirch an die Reihe, begleitet durch die Dozentin Jennifer Uhlein-Jansen. Sehr melodisch spielte er das bekannte „Greensleaves“. Friederike Förster (16) überzeugte mit dem klassischen Stück Andantino, obwohl sie einst gesagt haben soll, sie wolle nie Klassik spielen.

Beim zweiten Stück von Jennifer Rostock beeindruckte sie nicht nur mit dem Gitarrenspiel, sondern auch mit Gesang. Zum Schluss des Konzerts spielten drei Schüler des Dozenten Bengt Jablonski – Luca Körner (15), Peter Förster (14) und Jannes Hahn (12). Und obwohl alle nur für sich geprobt hatten, klappte das Zusammenspiel sehr gut, auch mit verschiedenen eingebauten Soli. Harrie Boers lobte die jungen Schüler und ermutigte die Erwachsenen, es ihnen nachzutun. Insbesondere das Spiel innerhalb der Familie sei „wertvoll“. In den 1980er Jahren populär, komme dieser Trend jetzt wieder, „das gemeinsame Spiel innerhalb der Familie“.

Den Abschluss machte der Überraschungsgast Georg Kaiser aus Kalterherberg. Mit vier Stücken aus der Sparte Irish-Folk auf der Westerngitarre sorgte er für Stimmung. Im Umkreis von rund 200 Kilometern tritt der Gitarrist regelmäßig auf. Eine CD ist auch schon erschienen. Letztere gab es als Präsent für jeden Schüler. Damit ging abermals ein schöner Abend der Musikschule zu Ende und bewies, wie wichtig es ist, frühzeitig ein Instrument zu lernen.

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