Kommern: Über 30 Rehe und Hirsche tot

Von: gego
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Mechernich. Im Hochwildpark Rheinland in Mechernich-Kommern sind am Sonntag mehr als 30 Hirsche und Rehe gestorben.

Das bestätigte Wildmeister Albert Stobbe auf Anfrage unserer Zeitung. In Mechernich begann am Sonntag gegen 3.30 Uhr ein starkes Unwetter. Mehrere Blitze, sagte Stobbe, seien auf dem 84 Hektar großen Hochwildpark-Gelände eingeschlagen.

Am Morgen, kurz vor 9 Uhr, meldete eine Mitarbeiterin am Kassenhäuschen einen toten Hirschen, der in einem See trieb. Auf seinem morgendlichen Weg durch das Gehege entdeckte Stobbe dann nach und nach immer mehr tote Tiere. Er schließt nicht aus, im Verlauf des Abends und am Dienstag auf weitere tote Rehe und Hirsche zu stoßen.

„Dass mal ein Tier durch einen Blitzeinschlag stirbt, ist normal”, sagte Stobbe, „aber dass so viele sterben, habe ich noch nicht erlebt.” Unter den verendeten Tieren waren mehrere hochträchtige Rehe und Rehe, die gerade gekalbt haben. „Das ist eine wirklich Katastrophe”, sagte Stobbe. Den Sachwert der zwischen sechs und elf Jahre Tiere schätzt er auf 40.000 bis 50.000 Euro.
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