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Kommentiert: Richtungsweisendes Spiel für die SG

Ein Kommentar von Kurt Kaiser

Glaubt man den Kennern der Dürener Kreisliga B3, dann streiten in dieser Saison fünf Mannschaften um die Meisterschaft. Zu den Favoriten zählen die beiden Absteiger BSV Gey und der SV Kelz, der SC Kreuzau, die SG Nörvenich/Hochkirchen und erfreulicherweise die SG Vossenack-Hürtgen.

Die drei bisher ausgetragenen Spiele überstanden die Rureifeler problemlos. Nach einem noch holprigen 4:3-Auftakterfolg gegen den FC Golzheim folgte ein 7:0-Sieg gegen Alemannia Lendersdorf II und am vorletzten Spieltag ein 5:0-Erfolg gegen die Zweite der SG Voreifel. Da der VfR Vettweiß seine Mannschaft kurz vor Saisonbeginn vom Spielbetrieb zurückzog, hatte die Spielgemeinschaft am vergangenen Sonntag spielfrei. Den freien Sonntag haben die Mitkonkurrenten der SG noch vor sich, sie haben bisher alle schon Federn gelassen.

Tabellenführer Kreuzau leistete sich ein 1:1 gegen den FC Golzheim. Der Tabellenzweite SV Kelz ließ beim 2:2 gegen die SG Neffeltal zwei Zähler liegen. Gegen das Team aus Neffeltal leistete die SG Nörvenich/Hochkirchen sich sogar eine Niederlage. Der BSV Gey verlor direkt zum Saisonstart gegen Aufsteiger Jugendsport Wenau III. Einziges Team mit makelloser Zwischenbilanz ist die SG Vossenack-Hürtgen, bei der sich am Sonntag zum Topspiel der SV Kelz vorstellt. Der sorgte nach der vergangenen Saison für genügend Gesprächsstoff im Fußballkreis Düren.

Die Kelzer verpflichteten den Trainer von Germania Binsfeld, der auch noch zehn Spieler vom A-Ligisten mitbrachte. Nach langem Hickhack zogen die Binsfelder kurz vor Saisonbeginn ihre Mannschaft zurück; hätten sie den Rückzug einige Wochen früher erklärt, dann hätte die SG Vossenack/Hürtgen nach der Quotientenregelung als bester Tabellenzweiter den Platz in der A-Liga übernehmen können. Mittlerweile ist der Ärger bei der SG verklungen und man hat sich damit abgefunden, einen erneuten Anlauf Richtung A-Liga zu unternehmen.

SG-Coach Nils Degenhardt weiß, dass die Stärken des Gegners in der Offensive liegen und er bei Standardsituationen durch seinen Angreifer Sven Bernards besonders gefährlich ist. Die Partie gegen Kelz ordnet der SG Coach in die Kategorie „richtungsweisend“ ein. „Ich setze auf unsere Stärken und glaube, dass wir unser Spiel durchziehen können und zu Hause gewinnen“. Mein Tipp: 3:1

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