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Kommentiert: Kommt ein Seehund über die Straße

Ein Kommentar von Nina Leßenich

Wer den Waschbär hat, hat auch den Schaden. So oder so ähnlich kann man die Situation von Wilfried Conventz wohl zusammenfassen.

Wäre Conventz übrigens mit einem Fasan oder einem Eichhörnchen kollidiert – in unseren Gefilden ja durchaus wahrscheinlich – hätte eine reguläre Teilkasko-Versicherung vermutlich auch nicht gezahlt. Die possierlichen Tierchen finden sich nämlich auch nicht im Bundesjagdgesetz.

Anders hätte es jedoch ausgesehen, wenn ein Seehund in Conventz‘ Frontscheibe geknallt wäre – denn die zählen per Gesetz als Haarwild. Und sind folglich „versichert“. Logisch. Wer mit seinem Auto also einmal durchs Watt fahren möchte, der kann beruhigt sein.

Da hilft wohl anscheinend nur eins, um sich vor dem Teilkasko-Fiasko zu schützen: Für den Fall der Fälle immer einen Eimer Farbe im Auto lagern. Dann kann man den Waschbären im Zweifelsfall schnell zum Fuchs umlackieren.

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