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Kommentiert: Europäische Lösung an der grünen Grenze ist nicht in Sicht

Dass der Einmündungsbereich Fringshaus einen absolut kritischer Verkehrsknotenpunkt darstellt, wissen nicht nur die Kunden des belgischen Ladens, wenn sie allen ihren Mut zusammennehmen, um auf den Parkplatz zu gelangen.

Dass sich der hier offensichtliche Handlungsbedarf so in die Länge zieht, ist vor allem der Lage im Grenzbereich zu Belgien geschuldet. Die Grundstücksverhandlungen sind überaus zäh und ernüchternd für alle, die an den europäischen Gemeinschaftsgedanken glauben. In den von lokalen Befindlichkeiten geprägten Interessenslagen ist die kleine Lösung vor Ort in der Praxis oft nicht zu erreichen, auch nicht der grünen Grenze zum Königreich Belgien.

Dass Simmerath eine Planung ohne Einfädelungsspur ablehnt, ist nachvollziehbar, aber was ist mit Monschau und Roetgen, die auch noch um eine Stellungnahme gebeten werden? Aus Sicht dieser beiden Kommunen könnte man mit der einfachen Kreisverkehrs-Lösung leben. So wird der Kreisverkehrsplatz Fringshaus nicht nur zur Bewährungsprobe für Europa, sondern auch zur Eignungsprüfung für die vor der Kommunalwahl von den Politikern so gerne zitierte gemeinsame starke Stimme der drei Eifelkommunen. 

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