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Kommentiert: Energiewende jetzt auch in Roetgen?

Ein Kommentar von Peter Stollenwerk

Eine schöne Stange Geld, nämlich 38.000 Euro, hat sich die Gemeinde Roetgen die gutachterliche Erkenntnis kosten lassen, dass man eine Klage gegen die von Stadt Aachen geplanten Windräder im Münsterwald in den Wind schreiben kann.

Die Erfolgsaussichten von Rechtsmitteln tendieren gegen Null. Egal, ob man nun Windkraft generell ablehnt oder befürwortet, Roetgen hat nun eigentlich gar keine andere Chance als sich an die sieben Aachener Windräder mit zwei oder drei eigenen Anlagen anzuhängen, die ja laut Gutachten wirtschaftlich betrieben werden könnten - egal ob mit oder ohne Bürgerentscheid.

Das wäre kein Desaster und würde den Münsterwald auch nicht hässlicher machen. Auf ein paar Flügel mehr kommt es dann wirklich nicht mehr an. Ob Roetgens Windkraft ein markanter Beitrag zur Energiewende wäre, steht auf einem anderen Blatt, zumindest entgeht die kleine Kommune mit wenig Möglichkeiten, sich überhaupt an den alternativen Energien zu beteiligen damit der von Grünen ausgesprochenen Befürchtung, dass sich an der weltweit diskutierten Energiewende am Ende nur „Roetgen und China“ nicht beteiligen würden.

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